Meerweh – Kurztripp ins Aalernhüs

Sonntag (104)

Manchmal muss man gar nicht so weit reisen, um sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Mit der Familie und den Hunden macht dies natürlich noch mehr Spaß und so hieß es Anfang Januar mal wieder: „Koffer packen“ und Richtung Meer! Untergekommen sind wir im „Aalernhüs“ – friesisch für „Elternhaus“ – und somit fing das neue Jahr mit einem entspannten Kurzurlaub in Sankt Peter-Ording ganz schön großartig an.

Mit 62 Zimmern und Suiten ist das Aalernhüs gerade noch so „Boutique“ – die Zimmer sind mit 30-85m² verhältnismäßig groß und an unserer Juniorsuite gab es nichts auszusetzen. Generell sind schöne Orte leicht ins Herz zu schließen und bei einem tollen Zimmer sehe ich schnell Herzen – trotzdem haben wir es schon oft erlebt, dass uns „das gewisse Etwas“ nicht erreichen konnte… Das war hier definitiv nicht der Fall – obwohl ich von außen zuerst bedenken hatte, dass es genau so weit kommen könnte…

Sonntag (110)

Das Hotel ruht auf den alten Mauern des Hotel „Vier Jahreszeiten“, welches einem Brand zum Opfer gefallen ist und wurde ursprünglich als Apartmentanlage gebaut. So wurde es uns jedenfalls im Dorf erzählt. Manche könnten das Hotel außerdem aus der Fernsehserie „Gegen den Wind“ kennen – wobei sich seit dem der ein oder andere Umbau ergeben hat. Es ist schön und vor allem ruhig in eine Garten- und Parkanlage integriert die direkt an einen Wald grenzt. Der Parkplatz ist groß und direkt vor der Tür. Von außen ist die Fassade leider nicht mehr die neuste, es sind Grünbeläge auf der weißen Farbe zu sehen und durch eben den großen Parkplatz kommt man mit dem Auto nicht eine tolle Auffahrt hoch oder auf einen chicen Eingang zu sondern ja, steht erst mal mitten auf einem Parkplatz und muss sich orientieren, wo es denn wohl rein geht. Dies ist (jedenfalls für uns persönlich) aber auch das einzige Manko gewesen und wenn es mehr nicht ist, ist doch alles perfekt, oder?

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Ich habe mich im voraus unglaublich auf den kleinen Abstecher ans Meer gefreut und das Wetter meinte es so, so gut mit uns. Es war klirrend kalt, der Wind fegte nur so durch die Jeans, aber die Sonne schien – das perfekte Wetter für Winter am Meer; den Wellen beim Rauschen zuhören, den Hunden beim toben zuschauen, die Weite am Strand und danach durchgefroren am warmen Kamin in der Lobby wieder aufwärmen.

Gleich nach dem Check in überzeugte uns der Service auf voller Linie. Als Begrüßungsgetränk wurde uns die Karte mit freier Auswahl (Kaffeespezialitäten, Sekt, Cocktails,…) gereicht und wir konnten erst mal in der gemütlichen Lobby ankommen.

Das Aalernhüs verfügt über Zimmer und Suiten für jeden Anspruch. Ob als Paar, mit der Familie, mit Freunden oder für den Urlaub mit Hund; wir sind in 3 Juniorsuiten untergekommen die, jede für sich, sehr schön war, wobei alle drei verschieden aufgebaut und gestaltet gewesen sind. Zwei der Suiten bestanden aus Schlafzimmer mit integriertem Wohnbereich, einem Ankleidezimmer und einem Bad. Hierbei jeweils eins mit Dusche und eins mit Badewanne. Die dritte Suite hatte ein getrenntes Wohnzimmer mit zusätzlich ausklappbarem Bett, dadurch zwei Fernseher (einer im Wohnzimmer und einer im Schlafzimmer), eine große Garderobe und ein recht kleines Bad mit Badewanne. Begeistert hat uns der außergewöhnlich großzügige Platz für Kleidung durch das Ankleidezimmer, die im Ankleidezimmer installiert Kofferablage sowie die vielen Ablagemöglichkeiten im Badezimmer. Hier standen auch mehre Pflegeprodukte der Marke „Rituals“ zur Auswahl sowie weiter Hygieneprodukte.

Überall im Hotel und in den Zimmern sind liebevollen Details & maritime Elemente zu finden, die den Bezug zur Nordsee geschickt umsetzen; Leuchttürme an den Wänden und maritime Farben in den Zimmern, die sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen, Treibgut oder Arrangements aus Dünengras in der Sauna, Wellenförmige Fliesen,….

SPA (3)

Der SPA Bereich ist sehr sauber und wirkt recht frisch renoviert. Während unseres Aufenthalts war der Fitnessraum auf Grund von Renovierungsarbeiten gesperrt. Auf über 1.000m² präsentieren sich alle Bereiche sehr hell, freundlich und durch Dachfenster selbst im Winter Tageslicht durchflutet. Die Einzelnen Wellness-Zonen sind mit durchdachten Farbkonzepten in Szene gesetzt; Im Saunabereich dominieren Erdtöne kombiniert mit oben erwähnten Naturmaterialien. In der Biosauna sind unter anderem Baumstämme als Sitzmöglichkeiten installiert. Der Ruheraum wird durch Rottöne gestaltet und verfügt über bequeme Liegen, im Swimmingpoolbereich dominieren Blautöne. Vom Whirlpool und dem angrenzenden Ruheraum aus hat man einen tollen Blick in den Garten und auf den Außenpool, der allerdings zur Winterjahreszeit geschlossen ist. An mehreren Stellen stehen Kräuterwasser zur Selbstbedienung bereit. Insgesamt kann man also in zwei Pools, einem Whirlpool, der Biosauna, der finnischen Sauna und dem Dampfbad sowie in insgesamt neun Behandlungsräumen jede Menge Entspannung finden und den Tag ganz individuell gestalten.

Wem all das nicht genug ist, dem steht noch das umfangreiche SPA-Angebot zur Verfügung; von klassischen Massagen über tolle Bäder und Peeling bis hin zu kosmetischen Behandlungen sind hier kaum Grenzen gesetzt. Hierbei sollte man beachten, dass ein zeitiges Reservieren im Voraus nicht nur Sinn macht um die Vorfreude zu steigern, sondern auch um überhaupt noch einen Termin ergattern zu können. Das freundliche und gut geschulte Personal spricht am Anfang der Anwendung individuell ab, ob man eher eine „Wellness“ Massage genießen möchte oder ob es ruhig etwas kräftiger zugehen kann. Leider war es mir persönlich trotz rechtzeitiger Reservierung nicht möglich, kurzfristig die gebuchte Massageanwendung in eine Andere zu tauschen. Nachdem ich mich im Internet selbst von mehren Bloggern und Bewertungsportalen inspirieren lassen habe wollte ich unbedingt die Anwendung mit frischer Aloe Vera testen. Als ich nun vor Ort zu meinem „Wunschbrunnen“ abgeholt worden bin, hat die aufmerksame Damen direkt auf das frisch aufgeschnittene Aloe Vera Blatt verwiesen, welches auf Grund meiner Anfrage bereits im Anwendungsraum auf mich wartet. Solche Kleinigkeiten und der individuelle, familiäre Umgang mit den Gästen ist das, was ein Spa-Erlebnis perfekt macht!

SPA (8)

Wem jetzt die frische Nordseeluft, der Geschmack nach „Meer“ auf den Lippen, der großzügige Wellnessbereich und die tollen SPA-Anwendungen noch nicht genug sind, der kann in einem der zwei erstklassigen Restaurants, in denen norddeutsche und internationale Küche auf wirklich hohem Niveau angeboten werden, Platz nehmen und sich von dem äußerst aufmerksamen Servicepersonal so richtig verwöhnen lassen.

Am Freitagabend wurde uns ein Buffet mit regionalen Köstlichkeiten und einer Live Cooking Station präsentiert. Neben Suppe gab es eine tolle Salatauswahl mit individuell zu kombinierenden Toppings, hausgemachte Salate, eine riesige Auswahl an kalten Vorspeisen mit verschiedenen Fischsorten, Ente und eine tolle Käseauswahl. An der Live Cooking Station wurden regionale Fleisch- und Fischsorten für jeden Gast einzeln frisch zubereitet; dazu gab es Nudeln, Kartoffeln oder Gemüse. Das Dessert war sowohl süß, mit Pudding, Saucen und Obst, als auch deftig durch die Käseplatte und frisch gebackenes Brot gestaltet. Alles in einem kleinen, sehr familiären Rahmen und mit einem Servicepersonal, dem jedes leere Glas aufgefallen ist. Hier hat einfach alles gestimmt. Am Samstagmorgen hatten wir auf dem Frühstückstisch das Menü für den Abend liegen; 3 Gänge, leider nicht für Vegetarier geeignet. Nach kurzer Absprache wurde uns ganz individuell und nach unsere Wünschen ein Pastagericht angeboten (alternative Gemüsepfannen, ein Risotto, oder oder…) und dieses ist Abends auch sehr schmackhaft umgesetzt worden. Das Steak war auf den Punkt und die Beilagen ebenfalls knackig. Der Vorspeisesalat wurde uns statt mit Parmaschinken mit einer leicht angebratenen Avocado serviert – ich sag Euch: zum reinlegen!! Eigentlich hatten wir nach der Vorspeise schon keinen Hunger mehr, da uns die aufmerksamen Kellner (wieder mal; immer Aufmerksam) immer mehr von dem sagenhaften, frischen Brot mit gesalzener Butter gereicht haben Die „beschwipsten“ Kirschen mit einem Vanilleschaum waren ebenfalls super lecker und ein runder Abschluss zu dem tollen Essen.

Die Lobby wird am Abend mit der angrenzenden Theke und dem Gaskamin im Mittelpunkt zur Lounge mit gemütlichem Licht und dem ein oder anderem Brettspiel. Es war gut besucht, aber nie voll und die Hunden durften zu unseren Füßen liegen und zuschauen, wie wir die leckere Cocktailkarte durchprobierten.

Lobby (8)

Lobby (3)

Das Frühstücksbuffet ist ähnlich fantastisch wie das Essen am Abend. Hausgemachte Fleischsalate reihen sich neben frischem Obst und Gemüse auf den Tischen, das „Birchermüsli“ ist ebenso hausgemacht und direkt neben der großen Schüssel findet man die Inhaltsliste. Man kann sich frischen O-Saft pressen oder sich an einem der fertigen Säfte ausprobieren. Natürlich ist wieder das super leckere, frische Brot und eine Auswahl an Brötchen und Croissants zu bekommen. An der Live Cooking Station kann man sich köstliche Eierspeisen ganz nach seinem Geschmack zaubern lassen und wer dann noch Platz im Magen hat, kann sich selbst ans Waffeleisen wagen und sich frische Waffeln backen. Kaffee, Kaffeespezialitäten und Sekt sind ebenso im Preis enthalten wie heißer Kakao oder der lose Tee der Marke Eilles, welcher ebenfalls am Tisch serviert wird. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass direkt am zweiten Morgen die Servicekraft all‘ unsere Getränkewünsche kannte und sich nur mit kurzem Abnicken vergewisserte, dass wir genau das Gleiche trinken wollten, wie am Vortag. Wen wundert es da, dass wir so vollgegessen waren, dass wir den ganzen Tag keinen einzigen Snack mehr benötigt haben?

So ungern man das Haus aufgrund seiner ganzen Annehmlichkeiten verlassen möchte, so schade wäre es dies nicht zu tun; Sankt Peter-Ording lässt sich sowohl zu Fuß (ca. 20 Minuten bis zum Zentrum) als auch mit den hoteleigenen Fahrrad super erkunden. Hunde sind an der Leine quasi überall willkommen. Mit den „Leinen los“ wird es allerdings etwas schwieriger. Aus anderen Bundesländern oder von anderen Orten sind wir es gewohnt, dass im Winter auf dem Deich oder am Strand eigentlich überall gut erzogene Hunde auch ohne Leine geduldet werden. Dies ist uns hier leider nicht begegnet. Es gibt am Strand zwar großflächige Hundeauslaufzonen, dennoch wird sonst überall großen Wert auf die Leinenpflicht gelegt und als netter Gast haben wir uns dem natürlich unterworfen.

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Für Urlaub mit Hund wäre die Region also für uns persönlich nicht die aller erste Wahl – das Hotel und sein unglaublich aufmerksames Personal ist aber definitiv eine Reise wert – gerade für uns Nordlichter. Durch die viel kürzere Anreise als in die Berge und das super SPA-Angebot lege ich jedem eine Reise hierher ans Herz.

Samstag (55)

Sonntag (97)

 

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Komandoo, we are in love!

Panorama

Wir haben uns für diese Insel entschieden, da sie uns anhand der Beschreibungen noch sehr „ursprünglich“ vorkam – mehr als viele andere Inseln. Vor allem wollte ich auf keine Insel, auf der Fahrräder genutzt werden oder gar Elektroautos fahren. Ausschlaggebend waren zudem natürlich auch die guten Bewertungen und nicht zuletzt, dass keine Kleinkinder zugelassen werden und was wir erlebten, war wirklich ein Traum:

Wir hatten eine längere Anreise hinter uns, wir kamen über Dubai, und hatten schon eine 7-tägige Kreuzfahrt hinter uns. Aber schon bei der Ankunft auf Male, fühlten wir uns gut betreut; das warten auf das Wasserflugzeug war durch die eigene Lounge am Flughafen erträglich. Bei kalten Getränken und Erfrischungstüchern konnten wir bereits die Checkliste des Hotels ausfüllen.

Barfussinsel und nur für Erwachsene – einfach herrlich!

Angekommen auf der Insel wurden wir nicht enttäuscht: die Insel hat sich die Ursprünglichkeit im weitesten Sinne erhalten. Mit nur ca. 50 Zimmern, davon 15 Wasserbungalows, und üppiger Vegetation gleicht es dem Paradies. Überall weißer Sandstrand (es gilt das Motto: Wer Schuhe trägt, ist overdressed), der andauernd von eifrigen Mitarbeitern gehakt und von Blättern befreit wird. Der Pool ist super gepflegt und bietet mit 15 Doppelliegen viel Platz, bei uns war niemals alles belegt, obwohl das Hotel ausgebucht war. Alle Mitarbeiter sind super freundlich, man wird andauernd gefragt wie es einem geht und das mit echtem Interesse.

Ehrlichkeit und Freundlichkeit werden hier wirklich groß geschrieben! Sowohl ein im Poolhandtuch vergessenes Handy als auch eine liegengelassen Sonnenbrille wurden uns umgehend zurückgebracht.

traumhaftes Hausriff & kein Jacuzzi 😦 die rosarote Brille lässt grüßen

Wir hatten einen Jacuzzi-Wasserbungalow, da die Strandbungalows (so einen wollte ich auf grund des günstigeren Preises und der kürzeren Wege auf der Insel zuerst buchen) bereits ca. 1 Jahr vor Reiseantritt belegt waren. Und hier begann dann auch die „negativere“ Seite unseres Urlaubs. Der „Jacuzzi“ ist eine Badewanne mit Wirpoolfunktion für eine Person und steht im Badezimmer im Bungalow (also nicht im Freien). Klar, meckern auf hohem Niveau. Ich hatte mich im Internet so in dieses kleine Paradies verliebt, dass ich beim buchen wohl echt die rosarote Brille auf gehabt habe und habe darum nicht genau genug gelesen, was der Jacuzzi so ist. Mein Männe war echt enttäuscht und ich war enttäuscht, dass er enttäuscht war 😀
Wir hatten den Bungalow Eagle Ray 4, mit Blick auf die Einheimische Insel. Im Internet stand, dass das stören würde – uns hat es aber nie gestört und Abends wurde man mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt. Auch das Schnorcheln direkt ab dem Zimmer hat uns sooo gut gefallen! Das Wasser ist glasklar und das Hausriff der Wahnsinn. Wir haben in erster Linie unsere Zeit mit Schnorchel verbracht. Das Riff umgibt mehr oder weniger die ganze Insel und beheimatet eine grosse Vielfalt an Meeresbewohnern. Die Schildkröten, welche wir sahen, waren schon fast zutraulich und liessen sich durch unsere Anwesenheit nicht wirklich stören. Wir haben bei einer Woche Aufenthalt täglich Haie gesehen, mehrmals Schildkröten und Rochen, einmal sogar einen Oktopus und immer wieder Moränen. Ganz zu schweigen von den ganzen Fischen. Es hat uns so, so gut gefallen, dass wir Zuhause direkt einen Tauchkurs belegt haben.

Die Zimmer sind sehr groß und auch Liebevoll eingerichtet, indirektes Licht, ein Deutsches Fernsehprogramm, Musik Anlage, Internet auf dem Zimmer und auch das Bad war so ganz toll. Moderne Aufsatzwaschbecken (2 Stück), Toilette einzeln, die Badewanne und eine offene Dusche. Hier lässt es sich aushalten!

Nun will ich Euch aber auch das Negative am Zimmer nicht vorenthalten; Was uns als Sonnenanbeter am meisten gestört hat; man konnte sich auf dem Zimmer nicht vernünftig sonnen! Die Liege draußen, eine Art „Bett“ aus fester Holzkonstruktion mit Matratze lag immer im Schatten und konnte nicht verschoben werden. Die variable Liege konnte nur rückenliegend benutzt werden, da sie vorgeformt war und so konnte man also nie auf dem Bauch liegen und das werte Hinterteil sonnen (das Foto zeigt eine Sonnenliege in einem Bungalow, der scheinbar Möbeltechnisch schon einmal überholt worden ist und nicht die Holzliege aus unserem Bungalow). Nun denkt Ihr: man Madame hat gut meckern, soll sie doch an den Strand gehen und ruhig sein 😉 Gerne hätten wir mal am Strand gelegen, aber das geht nicht, weil die Liegen fest den Strandbungalows zugeordnet sind und nicht von uns benutzt werden durften. An der Strandbar gab es noch 3 Liegen, die waren aber zu unserer Zeit immer belegt (das Hotel war quasi ausgebucht). Am Pool war immer was frei und der Service auch super, aber man hatte als Bewohner des Wasserbungalow wirklich nur die Wahl zwischen Pool oder Schatten auf der eigenen Terrasse.

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Pool – fast immer Menschenleer

Die Minibar auf dem Zimmer wird jeden Tag aufgefüllt. Uns hat das gereicht und auch das Auffüllen hat sehr gut geklappt. Bei den Getränken nun aber auch schon der zweite große Haken: es ist nicht gestattet Getränke aus dem „All In Programm“ mit ins Zimmer zu nehmen. Einmal haben wir zu zweit jeder einen alkoholfreien Cocktail bestellt an der Strandbar. Haben da dann aber keinen Platz gefunden, da alle Stühle und auch die Liegen voll waren. Daraufhin haben wir uns dann kurz an den Strand gesetzt und dann nach ca. ½ Cocktail überlegt, ins Zimmer und auf unsere tolle Terrasse zu gehen. Der Barkeeper kam uns dann hinterher gerannt, und hat gesagt, wir müssen die beiden halbvollen Gläser hier im stehen trinken oder stehen lassen. In unseren Augen ein absolutes „no go“. Dass man nicht pro Person 2 oder gar 3 Getränke mitnimmt ist vollkommen gerechtfertigt, aber so Kleinigkeiten müssen einfach drin sein, bei dem Preis, den man zahlt!

Cocktails Strandbar
Inkludierte Cocktails an der Strandbar

Gut, besser, Komandoo!

Es gibt keine Worte die annähernd den Service beschreiben könnten, denn wir erlebt haben. Es wahr schlichtweg: unglaublich. Ich finde wirklich keine Worte: der Service ist der absolute Wahnsinn und vielleicht das Beste an der ganzen Insel. Das kann man einfach nicht anders sagen. Alle super lieb, nett, aufmerksam, ehrlich (Handy und Brille) und super bemüht, einem einen tollen Urlaub zu bescheren !
Nun zum Gaumenschmaus: wirklich exzellentes Essen; „kleine“ Auswahl aber dafür täglich (Mittags & Abends) wechselnd. Das Buffet ist in 3 Teile geteilt.

Teil 1 hat Suppe (mal vegetarisch, mal Fisch, mal Fleisch), frisches Brot (unglaublich lecker!) und Brötchen sowie mehrere Schüsseln mit Rohostsalaten, die man frei mischen kann, und 3-4 angemacht Salate (hier mindestens einer immer vegetarisch).

Teil 2 des Buffet ist die Livekoch-Station. Hier stehen immer Gemüse und eine Kartoffelspeise sowie 3 Gerichte, die Live gemacht werden (wechselnd Fisch, Fleisch, Pizza, Nudeln, Quesadillas, Sushi, Strudel).

Die 3. Station hat immer Reis mit 3 „Curry“ (1 veg, 1 Fisch, 1 Fleisch) und frisches Obst und kleine Törtchen oder Nachspeisen. Es war nie ein Gedränge am Buffet, man hat immer ein wunderbares Tischchen bekommen und das Servicepersonal ist unschlagbar in seiner ganzen Art. Warum so viele Menschen diese Insel schon mehrfach besucht haben, verstehen wir jetzt zu 100%.

Auch möchte ich hier noch unseren persönlichen Kellner Nahit loben, der nach nicht mal 2 Tagen genau wusste, was wir trinken und dies immer wieder unaufgefordert nachgebracht hat. Als zweites war der Koch Seimon echt lustig, super bemüht mit den Gästen zu scherzen und allen einen tollen Urlaub zu bescheren. Aber auch alle anderen waren sehr, sehr freundlich.

Gefühlt hatten wir auf der Rückreise Übergewicht: und zwar wir und nicht die Koffer 😉

Abendessen
Abendessen direkt am Meer


Fazit:

Die Insel ist ein Paradies, welches man gesehen haben „muss“, das Riff ist traumhaft, der Service nahezu perfekt – hier stimmt eigentlich alles. Es ist auch klar, dass die Malediven durch die Anlieferung von Lebensmitteln und Wasser teurer sein müssen, als andere Länder. Wir waren das erste Mal auf Komandoo und haben uns gleich verliebt. Auch das Riff ist trotz Korallenbleiche noch sehr gut zu beschnorcheln, der Fischreichtum ist beeindruckend. Alles in allem war es einfach traumhaft! Wir haben jede Sekunde genossen und werden sicher wieder kommen (dann mit Tauchschein 😉 )!