Kreuzfahrthafen: Abu Dhabi, VAE

Rundreise Vereinigte Arabische Emirate – mein Schiff 2

Speedboot (5)

Der für uns schönste Hafen auf der Route war wohl Abu Dhabi. Modern, sauber und glänzend wie Dubai und irgendwie doch noch einen Tick strahlender, eleganter und irgendwie vollkommener.

 

Am Morgen ging es für uns zur Rennstrecke. Den Ausflug dahin kann man mit TUI buchen oder wie wir, auf eigene Faust. Nicht nur für Formel 1 Fans ein wirklich tolles Erlebnis; die Weite der Streckenführung, die Modernität der Anlage, die vielen verschiedenen Autos und vor allem die Exklusivität hauen einen wirklich um.

Formel 1 (9)

Wir haben direkt über das Internet beim Veranstalter vor Ort gebucht und im Februar 2016 120AED (also ca. 31€) bezahlt. Die Tour startet zu dem Zeitpunkt um 10.00 und um 14.00 Uhr und man sollte 30 Minuten vor Beginn da sein. Wir waren zu viert und mit uns noch eine kleine Familie zu dritt. Damit war die Gruppe vollständig und nach kurzer Wartezeit ging es zu den Autos. Im „Johnny Rockets“ wurden uns verschiedenste Modelle gezeigt, man konnte alles genau ansehen und anfassen. Danach Start mit einem Bus am Nordeingangstor – erster Stopp die größte Tribüne (Nordtribüne) des YMC. Von hier hat man einen fantastischen Blick über die Rennstrecke. Weiter geht’s über die Fahrbahn zu den Boxen und dem Fahrerlager. Auch wenn der Bus viel langsamer ist als die Autos, die sonst hier fahren, ist das Gefühl irgendwie surreal. In den Boxen wurde uns in leicht verständlichem Englisch vieles über die Kühlung, die Klimaanlagen die die Autos noch ein bisschen aus den Boxen katapultieren und viele weitere technische Details erläutert. Man kann die ganze Zeit Fotos schießen. Weiter geht es in einen super modernen Rennkontrollraum in dem man unter anderem Sicht auf fast alle Kameras der Strecke hat. Auch ein Foto auf dem Siegertreppchen und ein sehnsüchtiger Blick auf die Luxus-Lougen ist möglich. Geendet hat die Tour für uns direkt am 5 Sterne Yas-Hotel. Das Hotel, das von Adymptote Architecture geplant wurde, befindet sich teils über Wasser, teils über Land. Es besteht aus zwei zwölfstöckigen Gebäuden, die zu beiden Seiten der Rennstrecke stehen und hat knapp 500 Zimmer und 8 Restaurants beinherbergen. Hotelgäste können das Renngeschehen aus Gemeinschaftsräumen verfolgen. Gerade das Restaurant ist an Renntagen immer voll und die Nachfrage nach den Tischen mit Ausblick riesig.

Ihr solltet Euch unbedingt ein paar Minuten Zeit nehmen und euch in der Lobby und auf den Toiletten umsehen – wirklich Wahnsinn, was so anzustellen ist, wenn Geld keine Rolle spielt….

Vom Hafen haben wir mit dem Taxi ca. 30 Min. benötigt. Mit dem Bus ist die Anfahrt natürlich auch möglich. Steigt im Zentrum an der Haltestelle „Al Markaziyah West Sultan Bin Zayed 1st St / Khalifa Bin Zayed the First St“ in die Linie 190 oder 195 (Richtung Yas Island East oder Yas Island North) ein und nach zwei Stationen und etwas über einer halben Stunde Fahrzeit erreicht Ihr die Station „Yas Island Ferrari World“. Die beiden Buslinien fahren Euch stündlich zwischen 7:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr abends hin und zurück.

Die Seite zum buchen der Tickets: https://www.yasmarinacircuit.com/en

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Nachdem wir also auch die Toiletten ausgiebig angesehen haben ließen wir uns von den freundlichen Mitarbeitern im Hotel ein Taxi rufen und fuhren mit diesem zu einem Fotostopp an der Sheikh Zayed Moschee.

Mosche (1)

Diese ist die größte Moschee in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die achtgrößte der Welt. Das Sakralbauwerk befindet sich auf einem rund 56 Hektar großen Grundstück am Südostende der Hauptinsel und ist benannt nach Emir Zayid bin Sultan Al Nahyan, dem erstem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Ihr solltet darauf achten, dass ihr Eure langärmligen Oberteile (Pflicht!) nicht, wie wir, im Kofferraum des Taxis habt sondern direkt bei euch. Wir haben nämlich direkt beim Verlassen des Taxis das Problem gehabt, dass man nur Verschleiert in und an das Gotteshaus darf und wir darum nicht mit kurzem Ärmel aussteigen durften sondern uns noch im Taxi was überziehen mussten. In ihren Außenmaßen von 224 mal 174 Metern und in strahlendem weiß erbaut bietet die Moschee Platz für 40.000 Gläubige. Die Baukosten der Anlage beliefen sich auf 545 Millionen US-Dollar.

Mosche (2)

Nun ging es für uns weiter zum Speedbootfahrt mit dem Anbieter “Yellow Boat”. Diesen Ausflug bietet auch TUI direkt an und ich kann ihn euch wirklich nur ans Herz legen! Mit rund 99€ bei TUI im Portfolio und rund 60€ pro Person direkt vor Ort kein günstiges Erlebnis – aber ein wirklich unvergessliches. Wenn ihr nur zu zweit seit empfehle ich Euch den Ausflug bei TUI zu buchen, denn der Bootsanleger liegt etwas versteckt in einem privaten Hafen und die Taxifahrer tuen sich recht schwer diesen Ort zu finden. Zudem benötigen Sie eine Erlaubnis das Gelände zu passieren und dadurch können Euch die Taxikosten dann recht schnell das “gewonnene” Geld (Unterschied Preis TUI und Anbieter vor Ort) wieder aus der Tasche ziehen. Der Anleger befindet sich im Hafen “Emirates Palace Marina” und, wie der Name schon sagt, dieser gehört zum Emirates Palace Hotel. Bei der Fahrt hierhin konnten wir also fix noch schnell einen Fotostopp vor dem nächsten Luxushotel einlegen.

Speedboot (1)

Am Port angekommen geht es für uns sechs auf das kleine, knall gelbe Schlauchboot, welches wir uns in unserer 90-Minütigen Tour nur mit einem weiteren Paar teilten. Flankiert von Delphinen und unser Glück kaum fassend, dass diese wunderschönen Tiere direkt an unsere Seite, nur handflächenbreit entfernt, ihr Abendbrot fangen, geht es raus aufs Meer. Die Wellen sind bretthart und das Herz rutscht einem in die Hose wie sonst nur beim Achterbahn fahren. Unser Skipper Daniel versorgt uns nebenbei in gutem Englisch mit Infos und fragt ab und an, ob es uns gut ginge. Ja, ich glaube es macht ihm so richtig Spaß und uns unsere Rücken so richtig zu strapazieren. Nachdem wir die Nordspitze der Halbinsel, auf der sich auch die Marina Mall befindet, umrundet haben und in die Wasserstraße zwischen “Lulu Island” und dem Strand abbiegen, wird das Wasser ruhiger und weicher und in einem irren Tempo sausen wir an der Skyline von Abu Dhabi vorbei. Die Motoren hinter uns brummt, die schillernden Hochhäuser, die mich an Science Fiction Filme erinnerten, rasen vorbei, die Sonne lacht vom Himmel und wir werden triefend nass. Die Zeit vergeht wie im Flug! Ab und zu werden kurze Fotostopps gemacht – eine wasserdichte Kamera ist ein muss.

Speedboot (2)

Den Ausflug könnt ihr entweder, inklusive Transfer direkt über das Schiff buchen oder ohne Transfer hier: http://www.theyellowboats.com/Our-Tours/Abu-Dhabi

Was auch immer Ihr unternehmt in dieser wundervollen, schillernden Stadt: lasst es Euch gut gehen und bucht UMBEDINGT eine Tour im Speedboot 😉

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The Shore – Liebe auf den ersten Blick

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Das Meer und das leiste Rauschen der Wellen….

Das „Shore at Katathani“ war das erste unserer Hotels in Thailand. Entsprechend spät kamen wir nach dem langen Flug und bedingt durch die Rushhour (die gefühlt 24 Stunden am Tag anhält) nach etwa 2 Stunden Autofahrt im „Shore“ an – im Internet steht man benötigt ca. 50 Minuten vom Flughafen aus. Diese Erfahrung können wir auf keiner der Stecken, die wir zurückgelegt haben, teilen.

Das Personal erwartet uns schon freudestrahlend in der modernen, aber eher traditionellen, Lobby und begrüßt uns mit Blumenketten und einem sehr süßen, aber super erfrischendem, Getränk. Wir konnten kaum austrinken, als wir bereits von der netten Dame mit Hilfe einer Hotelkarte über die Restaurants, Pools und die Bungalows aufgeklärt worden sind.

Begrüßung
Begrüßungsgetränk, erfrischende Handtücher und Blütenketten

Die Gäste des Shore dürfen die gesamte Infrastruktur des „Katathani Beach Resort“ inklusive Pools, Fitnessstudio, Restaurants, Billard etc. mitnutzen – umgekehrt dürfen die Katathani Gäste aber nicht ins Shore. Exklusivität und Ruhe ist somit garantiert. Nach dem wir einen groben Überblick bekommen haben, wurde uns das Zimmer zugeteilt. Die Anlage ist recht klein und daraus resultierend gibt es eher wenige Zimmer, eins mit Meerblick war dabei unseres – dabei hatten wir gar keinen Meerblick gebucht… Vielen Dank hier nochmal an das gesamte Personal und den deutschen Hotelmanager Sven, für das kostenfreie Upgrade in dieses wundervolle Zimmer!

Die Hotelanlage liegt in der Kata Noi Bucht an einem öffentlichen Strand und ist recht romantisch in den Hang eingefügt. In der gesamten Bucht sind nur die beiden Katathani Hotels angesiedelt; in der hinteren Ecke, in den Hang gestaffelt, das „Shore“, recht mittig und weit gefächert liegt das „Katathani Beach Resort“. In der zweiten Ecke, direkt am Anfang der Bucht, befindet sich, ebenfalls auf einem Hang gelegen, ein öffentliches Restaurant. Trotz nur dieser zwei Hotels war der Strand recht voll und auch auf dem Meer tummeln sich immer wieder Boote; ab und an legen die traditionellen Fischerboote auch an um die Gäste ein paar Stunden am Strand relaxen zu lassen. Gerade zu Sonnenuntergang ist die Bucht voller Menschen, was wohl daran liegt, dass dieser vom Strand aus wirklich super toll anzu sehen ist.
Für das ein oder andere Fotos ist diese Fülle an Menschen nicht wirklich cool – in Echt hat es uns während des Aufenthalts aber nicht gekümmert. Man selber ist im Shore so abgeschottet, liegt mit einem leckeren Getränk am Infinitipool und sieht, durch die höhere Lage des Hotels, nur den blauen Pool und das schimmernde Meer. Paradiesisch.

Der Strand war im Januar super sauber, genauso wie das Meer und gerade zur linken, an den Felsen, kann man sehr viele Fische und auch Seesterne finden.

 

Meerblick meets private Pool

Unser Zimmer war grandios. Alles ist sehr gemütlich und leicht dämmrig eingerichtet. Die freistehende Badewanne wird durch Klapptüren vom Schlafzimmer abgetrennt, sodass sie, wenn man möchte, Bad und Schlafzimmer als Raumteiler trennt. In der Wanne war bereits warmes Wasser eingelassen und frische Blütenblätter tummelten sich auf der Wasseroberfläche. Das Bett war super liebevoll hergerichtet – man ging scheinbar davon aus, dass dies unsere Flitterwochen waren (was nicht der Fall war 😀 ). Das Badezimmer ist durch eine Glasfront ohne Beschläge von der eigenen Terrasse und dem privaten Pool getrennt, sodass man den Eindruck hat, man stehe im Freien. Die Dusche ist riesig, ebenerdig und es gab eine große Auswahl an Shampoos und Spülungen sowie Haarkur. Auch Insektenschutzmittel für die Haut war vorhanden und wurden immer wieder aufgefüllt. Hier war ich bereits vollends Begeistert. Nun zu der Sauberkeit; wir haben es im Ausland noch nie so sauber erlebt, wie in diesem Hotel. Alles war wirklich wie geleckt, das Personal war hervorragend und schaffte es immer, das Zimmer genau dann zu reinigen, wenn wir beim Frühstück waren. Vom Bett aus hat man einen grandiosen Blick auf den eigenen Pool und auf das dahinter liegende Meer; sehr privat und durch den üppigen Bewuchs auch nicht einsehbar. Die Aussenliegen, eine Art Himmelbett (auf unserem Zimmer leider ohne Stoff, der traumhaft im Wind weht) waren super bequem und lagen meist im Schatten. Wir hatten das Zimmer 8825, würden aber (so wie wir es erkennen können) beim nächsten Aufenthalt die 8823 oder 8824 versuchen zu buchen, da diese noch einen Ticken genialer liegen.

Die Anlage ist durch die Bauweise am Hang recht hügelig und der Weg zum Zimmer recht steil. Darum wird man im gesamten Resort mit dem Golfcar kutschiert. Wir haben dies nur einmal genutzt, als wir uns zum Abendessen in das Katathani bringen lassen haben. Oft sind wir auf dem Rückweg von den eifrigen Angestellten angesprochen worden, ob wir nicht gefahren werden wollen – für sie war es fast unbegreiflich, dass Gäste lieber Laufen, aber nach dem zweiten Tag haben sie es dann doch akzeptiert und „nur noch“ freundlich gegrüßt, wenn wir schweißtreibend zu unserem Zimmer gekrachselt sind.

Flamingo
with my new best buddy in the private pool – danke Schatz, für dieses tolle Geschenk :*

 

Himmelbett meets Infinitypool

Der Pool liegt auf der untersten Etage des Hotels und mit direktem Anschluss (Treppe) an den Strand. Dort steht auch einer der Wachmänner und achtet darauf, dass niemand unbefugtes Zugang zum Hotel bekommt. Der Pool ist, im Verhältnis zu der Zimmeranzahl, recht groß und es gab immer genügend Liegen, Sonnenschirme, Betten und andere Sitzgelegenheiten. Es war sogar immer noch überall etwas frei. Handtücher so viele man möchte. Kein Kampf um den Liegestuhl, kein lautes Gelabere vom Nachbar, keine fliegenden Händler und auch kein nerviges Personal. Eher im Gegenteil, Diskretion und fast unsichtbares servieren von immer frischem Wasser, eisgekült oder einmal am Tag frische Smoothie’s oder Kokosmilch als Cocktail. Schlicht traumhaft. Gerade der „Luxus“ dass das Wasser inkludiert ist und dazu auch noch unsichtbar und von alleine immer frisch an der eigenen Liege bereit steht, hat uns schlicht umgehauen.

 

Buffet meets à la card

Das Frühstück war für uns wundervoll, die Auswahl groß und sehr schmackhaft, die Lage am Pool mit Blick auf den (dann meist noch komplett leeren) Strand und das helle Meer ist fantastisch. Das Buffet wird direkt an der Poolbar, im Restaurant „The Harbour“, aufgebaut und wird zusätzlich durch wechselnde Speisen in der Karte ergänzt. Am Nachmittag ist für alle Gäste inbegriffen der „Afternoon Tea“, der in unserer Buchung gar nicht erwähnt war und darum für uns total überraschend inkludiert war; Obst, kleine deftige Snacks und eine Auswahl an Dessert, ansehnlich auf einer Etagere angerichtet. Hierbei ist noch zu bemerken, dass zu dem Zeitpunkt alle Getränke mit inkludiert sind; von Kaffeespezialitäten über selbstgemachten Eistees bis hin zu einer normalen Coke. Alles wirklich erstklassig! Im „The Harbour“, exclusive für Shore Gäste, kann man Abends dann ebenfalls wieder direkt am Pool speisen. Das Essen ist genial; internationale und thailändische Spezialitäten. Alles wird immer mit frisch gebackenem Brot und leckeren Dips serviert, die nicht bezahlt werden müssen.

Das Frühstück wird ohne Aufpreis auch auf dem Zimmer serviert, wir haben dies an einem Tag genutzt, als wir früh morgens zum Tauchen aufgebrochen sind. Die Speisen kamen heiß und sehr pünktlich bei uns an. Es war fast etwas viel für uns zwei.

Lokale Restaurants sind nicht mal eben fußläufig erreichbar, da sie zum einen etwas entfernt liegen als auch zum anderen an der Straße kein Gehweg ist. Mit dem Taxi kommt man aber wohl recht schnell dort hin. Wir sind immer nur im Katathani essen gewesen, dort hat man die Wahl zwischen mehreren Restaurants. Preisniveau leicht unter deutschen Preisen, aber doch teuer für Thailand. Aber auch sehr schmackhaft.

im Zimmer
Frühstück auf der privaten Terrasse

 

Fazit:

Das Shore ist eines der Besten Hotels, in denen wir jemals waren und auch wenn uns unsere Reiselust immer an neue Orte treibt; wir werden definitiv wieder kommen! Das Personal ist überaus hilfsbereit, herzlich und zugleich diskret. Großes Lob auch an den Hotelmanager, der uns persönlich begrüßt hat und sich immer Zeit für ein Schwätzchen nimmt. Vom Wachmann über die Zimmermädchen bis hin zum Barchef leben alle den Servicegedanken und das Wohl der Gäste steht im Mittelpunkt. 5 Sterne.

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wie toll der Stoff im Wind weht….

 

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Blick über den Pool…

Kata Rocks – so gar nicht traditionell aber wunderschön

Flamingo

Für uns ging es 2017 das erste mal nach Thailand – Phuket war das Ziel. Von Anfang an stand fest, dass wir dort Segeln wollen um in relativ kurzer Zeit möglichst viele kleine Insel zu sehen und die wahren Schätze der Andamanensee kennenzulernen. Kombiniert haben wir um die 7 Tage Segelurlaub drei großartige Hotels. Alle Grundverschieden und doch auch alle auf ihre ganz eigene Weise bezaubernd.

Auf Phuket gibt es unzählige Hotels. Wonach wählt man aus? Welche sind die Besten? Ich hab mir einfach mal im Internet die „Honeymoon“-Empfehlungen angesehen und bin auch unglaublich tolle Anlagen gestoßen. 3 Tage verbrachten wir im „Kata Rocks“, ja da haben wir uns schon was gegönnt. „Gegönnt“ deshalb weil das Hotel definitiv ins hochpreisige Segment fällt.

Da dieses Hotel nicht das erste nach dem Langstreckenflug war, kamen wir bereits super erholt und einfach nur gut gelaunt im Hotel an. Das Hotel ist von der Straße nicht einsehbar und bei unserer Taxifahrt durch echt enge Gassen, immer bergauf, kam kurz der Gedanken auf; war das die richtige Entscheidung? An der Lobby angekommen überzeugte uns aber direkt das super moderne Interieur und die persönliche Begrüßung.

Infinity Pool

Zimmer ist wohl die Untertreibung des Jahres…

Mit einem Golfauto ging es für uns mit unserer persönlichen Betreuerin durch die komplette Anlage. Uns wurde das Restaurant gezeigt und das Fitnessstudio, wir wurden auf die fantastischen „Rocks“ am Meer begleitet und in dem Zuge wurde auch angeboten, dort ein privates Dinner einzunehmen. Zuletzt ging es zu unserem Zimmer; Bombenlage, erste Reihe am Meer. Privater Infinitypool, leise Hintergrundmusik, frisches Obst und gekühlte Getränke. Unser Gepäck wurde in der Zeit bereits separat ins Zimmer gebracht und wartete auf uns. Auch im Zimmer gab es eine komplette Einführung; Pool, Außenlichter, Bestellsystem über Smartphone, Musikanlage, Aussenrollos, Ausstattung der Küche, und und und.

Unser „Zimmer“ ist ein Loft über zwei Etagen mit einer voll verglasten Galerie. Im Erdgeschoss befindet sich ein Wohnzimmer, die Küche mit Kochinsel und die Minibar – die so gar nicht mini ist sondern ein normaler Kühlschrank gefüllt mit alkoholfreien Getränken (alles inklusive) und Alkohol sowie einem frischen Obstkorb, der täglich aufgefüllt wurde. Neben der Terrasse mit dem Pool, die man durch riesige Schiebetüren erreicht, gibt es noch ein WC. Über die frei schwebende Treppe geht es ins Schlafzimmer mit Blick aufs Meer; ich bin so verzaubert; mir fehlen die Worte. In dem zweiten Badezimmer gibt es eine freistehende Badewanne mit eigenem Flatscreen und, was viel besser ist, ebenfalls Blick aufs Meer. Die Dusche ist ebenerdig und riesig, das Bett kuschelweich und der Fernseher so in die Decke integriert, dass man perfekt Fernsehen kann – falls man nicht gerade aufs Meer schaut und sich fragt, ob man nicht doch träumt. Aber seht selber; denn Worte reichen ja eh nicht aus….

Grandioses Frühstück direkt am Pool

Zusätzlich zu dem privaten Pool am Zimmer gibt es einen Gemeinschaftspool, der direkt an das Restaurant anschließt und ebenfalls aus den meisten Perspektiven mit dem türkisen Meer oder dem strahlenden Himmel verschwimmt. Es sind im Wasser feste Liegen integriert mit passenden Sonnenschirmen, zusätzlich stehen um den Pool weitere Sonnenliegen und eine Lounge Ecke mit super gemütlichen Sofas. Zudem kann man in der direkt anschließenden Bar im Schatten sitzen und sich den einen oder anderen Cocktail gönnen (jedenfalls wenn man das nötige Kleingeld hat) und Abends ist der Pool in verschiedenen Blautönen beleuchtet. Das Frühstücksbuffet ist ebenfalls in der Bar aufgebaut und zusätzlich kann man sich noch weitere ca. 30 Gerichte aus der Karte bestellen; Smoothies, Waffeln, Eis, Eierspeisen, Thaicurry….. Ich sag nur: frisch gespresster Maracujasmoothie und Vanillewaffeln!!! Im Internet stand in älteren Bewertungen, dass das Frühstück eher mangelhaft sei; für uns war es fantastisch!

Großes Lob auch an das Fitnessstudio; so eine Auswahl an Geräten haben wir im Ausland noch nie gesehen (und in den meisten Studios hier zu Lande auch nicht).

Sundown on the rocks

Nun zu unsrem Highlight; die fantastischen Sonnenuntergänge. Im Vorfeld hatten wir schon in den kleinen Straßen Werbung gesehen für ein Dinner mit Sonnenuntergang im Kata Rocks (wenn das Hotel nicht ausgebucht ist, gibt es nämlich auch für externe Gäste die Möglichkeit hier zu dinieren und den fantastischen Ausblick zu genießen), aber die wahre Schönheit dieser Tageszeit hätten wir uns nicht ausmalen können. Einen Abend verbrachten wir am großen Pool und aßen in Restaurant. Neben der bestellten Vorspeise wurde uns ebenfalls Brot gereicht (frisch gebracken und super lecker! Wie das duftet….) und einige Dip’s. Wasser ohne Gas ist inkludiert. Alles andere muss man bezahlen. Die Sonne ging hier fantastisch rot in den Infinity-Pool über und verschwand am Meer. Am zweiten Abend genossen wir den Sonnenuntergang in trauter Zweisamkeit auf der Terrasse unseres Zimmers. Kuschlig weich auf den Loungemöbeln liesen wir es uns gut gehen und genossen einfach nur. Am letzten Abend waren wir auf den „Rocks“, haben uns dort allerdings „einfach nur hingesetzt“ und nicht gegessen. Wir waren hier allerdings mit einigen anderen Beobachtern gemeinsam, die natürlich auch da gewesen wären, wenn wir dort das Dinner zu uns genommen hätten. Das ist etwas schade, weil einem das vorher ja nicht gesagt wird – also ich sag euch: bleibt lieber auf eurem Zimmer 😉

Der einzige Minuspunkt im gesamten Hotel ist, dass eine große Flasche Wasser mit Gas umgerechnet Rund 11 Euro gekostet hat, was dann doch sehr teuer ist… Insgesamt sind die Preise für Getränke und Speisen sehr teuer. Ja klar, hier ist alles sehr exklusiv, aber bei dem Übernachtungspreis könnte zumindest einfaches Wasser schon inklusive sein oder zumindest zu einem angemessenen Preis.

 

Kata Rocks (35)
Gemeinschaftspool

Mein Fazit:

Sehr exklusive und ruhige Anlage. Zielpublikum Pärchen. Speisen, Getränke, Service, Sauberkeit top. Da können sich die meisten deutschen Hotels noch ne Scheibe abschneiden… Ressort generell wunderschön angelegt, super moderne Architektur die einfach fürs Auge ordentlich was her macht. Smarthome Steuerung bis ins letzte Detail – einmal den Sonnenuntergang in diesem Hotel erleben; Pflicht!