Meerweh – Kurztripp ins Aalernhüs

Sonntag (104)

Manchmal muss man gar nicht so weit reisen, um sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Mit der Familie und den Hunden macht dies natürlich noch mehr Spaß und so hieß es Anfang Januar mal wieder: „Koffer packen“ und Richtung Meer! Untergekommen sind wir im „Aalernhüs“ – friesisch für „Elternhaus“ – und somit fing das neue Jahr mit einem entspannten Kurzurlaub in Sankt Peter-Ording ganz schön großartig an.

Mit 62 Zimmern und Suiten ist das Aalernhüs gerade noch so „Boutique“ – die Zimmer sind mit 30-85m² verhältnismäßig groß und an unserer Juniorsuite gab es nichts auszusetzen. Generell sind schöne Orte leicht ins Herz zu schließen und bei einem tollen Zimmer sehe ich schnell Herzen – trotzdem haben wir es schon oft erlebt, dass uns „das gewisse Etwas“ nicht erreichen konnte… Das war hier definitiv nicht der Fall – obwohl ich von außen zuerst bedenken hatte, dass es genau so weit kommen könnte…

Sonntag (110)

Das Hotel ruht auf den alten Mauern des Hotel „Vier Jahreszeiten“, welches einem Brand zum Opfer gefallen ist und wurde ursprünglich als Apartmentanlage gebaut. So wurde es uns jedenfalls im Dorf erzählt. Manche könnten das Hotel außerdem aus der Fernsehserie „Gegen den Wind“ kennen – wobei sich seit dem der ein oder andere Umbau ergeben hat. Es ist schön und vor allem ruhig in eine Garten- und Parkanlage integriert die direkt an einen Wald grenzt. Der Parkplatz ist groß und direkt vor der Tür. Von außen ist die Fassade leider nicht mehr die neuste, es sind Grünbeläge auf der weißen Farbe zu sehen und durch eben den großen Parkplatz kommt man mit dem Auto nicht eine tolle Auffahrt hoch oder auf einen chicen Eingang zu sondern ja, steht erst mal mitten auf einem Parkplatz und muss sich orientieren, wo es denn wohl rein geht. Dies ist (jedenfalls für uns persönlich) aber auch das einzige Manko gewesen und wenn es mehr nicht ist, ist doch alles perfekt, oder?

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Ich habe mich im voraus unglaublich auf den kleinen Abstecher ans Meer gefreut und das Wetter meinte es so, so gut mit uns. Es war klirrend kalt, der Wind fegte nur so durch die Jeans, aber die Sonne schien – das perfekte Wetter für Winter am Meer; den Wellen beim Rauschen zuhören, den Hunden beim toben zuschauen, die Weite am Strand und danach durchgefroren am warmen Kamin in der Lobby wieder aufwärmen.

Gleich nach dem Check in überzeugte uns der Service auf voller Linie. Als Begrüßungsgetränk wurde uns die Karte mit freier Auswahl (Kaffeespezialitäten, Sekt, Cocktails,…) gereicht und wir konnten erst mal in der gemütlichen Lobby ankommen.

Das Aalernhüs verfügt über Zimmer und Suiten für jeden Anspruch. Ob als Paar, mit der Familie, mit Freunden oder für den Urlaub mit Hund; wir sind in 3 Juniorsuiten untergekommen die, jede für sich, sehr schön war, wobei alle drei verschieden aufgebaut und gestaltet gewesen sind. Zwei der Suiten bestanden aus Schlafzimmer mit integriertem Wohnbereich, einem Ankleidezimmer und einem Bad. Hierbei jeweils eins mit Dusche und eins mit Badewanne. Die dritte Suite hatte ein getrenntes Wohnzimmer mit zusätzlich ausklappbarem Bett, dadurch zwei Fernseher (einer im Wohnzimmer und einer im Schlafzimmer), eine große Garderobe und ein recht kleines Bad mit Badewanne. Begeistert hat uns der außergewöhnlich großzügige Platz für Kleidung durch das Ankleidezimmer, die im Ankleidezimmer installiert Kofferablage sowie die vielen Ablagemöglichkeiten im Badezimmer. Hier standen auch mehre Pflegeprodukte der Marke „Rituals“ zur Auswahl sowie weiter Hygieneprodukte.

Überall im Hotel und in den Zimmern sind liebevollen Details & maritime Elemente zu finden, die den Bezug zur Nordsee geschickt umsetzen; Leuchttürme an den Wänden und maritime Farben in den Zimmern, die sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen, Treibgut oder Arrangements aus Dünengras in der Sauna, Wellenförmige Fliesen,….

SPA (3)

Der SPA Bereich ist sehr sauber und wirkt recht frisch renoviert. Während unseres Aufenthalts war der Fitnessraum auf Grund von Renovierungsarbeiten gesperrt. Auf über 1.000m² präsentieren sich alle Bereiche sehr hell, freundlich und durch Dachfenster selbst im Winter Tageslicht durchflutet. Die Einzelnen Wellness-Zonen sind mit durchdachten Farbkonzepten in Szene gesetzt; Im Saunabereich dominieren Erdtöne kombiniert mit oben erwähnten Naturmaterialien. In der Biosauna sind unter anderem Baumstämme als Sitzmöglichkeiten installiert. Der Ruheraum wird durch Rottöne gestaltet und verfügt über bequeme Liegen, im Swimmingpoolbereich dominieren Blautöne. Vom Whirlpool und dem angrenzenden Ruheraum aus hat man einen tollen Blick in den Garten und auf den Außenpool, der allerdings zur Winterjahreszeit geschlossen ist. An mehreren Stellen stehen Kräuterwasser zur Selbstbedienung bereit. Insgesamt kann man also in zwei Pools, einem Whirlpool, der Biosauna, der finnischen Sauna und dem Dampfbad sowie in insgesamt neun Behandlungsräumen jede Menge Entspannung finden und den Tag ganz individuell gestalten.

Wem all das nicht genug ist, dem steht noch das umfangreiche SPA-Angebot zur Verfügung; von klassischen Massagen über tolle Bäder und Peeling bis hin zu kosmetischen Behandlungen sind hier kaum Grenzen gesetzt. Hierbei sollte man beachten, dass ein zeitiges Reservieren im Voraus nicht nur Sinn macht um die Vorfreude zu steigern, sondern auch um überhaupt noch einen Termin ergattern zu können. Das freundliche und gut geschulte Personal spricht am Anfang der Anwendung individuell ab, ob man eher eine „Wellness“ Massage genießen möchte oder ob es ruhig etwas kräftiger zugehen kann. Leider war es mir persönlich trotz rechtzeitiger Reservierung nicht möglich, kurzfristig die gebuchte Massageanwendung in eine Andere zu tauschen. Nachdem ich mich im Internet selbst von mehren Bloggern und Bewertungsportalen inspirieren lassen habe wollte ich unbedingt die Anwendung mit frischer Aloe Vera testen. Als ich nun vor Ort zu meinem „Wunschbrunnen“ abgeholt worden bin, hat die aufmerksame Damen direkt auf das frisch aufgeschnittene Aloe Vera Blatt verwiesen, welches auf Grund meiner Anfrage bereits im Anwendungsraum auf mich wartet. Solche Kleinigkeiten und der individuelle, familiäre Umgang mit den Gästen ist das, was ein Spa-Erlebnis perfekt macht!

SPA (8)

Wem jetzt die frische Nordseeluft, der Geschmack nach „Meer“ auf den Lippen, der großzügige Wellnessbereich und die tollen SPA-Anwendungen noch nicht genug sind, der kann in einem der zwei erstklassigen Restaurants, in denen norddeutsche und internationale Küche auf wirklich hohem Niveau angeboten werden, Platz nehmen und sich von dem äußerst aufmerksamen Servicepersonal so richtig verwöhnen lassen.

Am Freitagabend wurde uns ein Buffet mit regionalen Köstlichkeiten und einer Live Cooking Station präsentiert. Neben Suppe gab es eine tolle Salatauswahl mit individuell zu kombinierenden Toppings, hausgemachte Salate, eine riesige Auswahl an kalten Vorspeisen mit verschiedenen Fischsorten, Ente und eine tolle Käseauswahl. An der Live Cooking Station wurden regionale Fleisch- und Fischsorten für jeden Gast einzeln frisch zubereitet; dazu gab es Nudeln, Kartoffeln oder Gemüse. Das Dessert war sowohl süß, mit Pudding, Saucen und Obst, als auch deftig durch die Käseplatte und frisch gebackenes Brot gestaltet. Alles in einem kleinen, sehr familiären Rahmen und mit einem Servicepersonal, dem jedes leere Glas aufgefallen ist. Hier hat einfach alles gestimmt. Am Samstagmorgen hatten wir auf dem Frühstückstisch das Menü für den Abend liegen; 3 Gänge, leider nicht für Vegetarier geeignet. Nach kurzer Absprache wurde uns ganz individuell und nach unsere Wünschen ein Pastagericht angeboten (alternative Gemüsepfannen, ein Risotto, oder oder…) und dieses ist Abends auch sehr schmackhaft umgesetzt worden. Das Steak war auf den Punkt und die Beilagen ebenfalls knackig. Der Vorspeisesalat wurde uns statt mit Parmaschinken mit einer leicht angebratenen Avocado serviert – ich sag Euch: zum reinlegen!! Eigentlich hatten wir nach der Vorspeise schon keinen Hunger mehr, da uns die aufmerksamen Kellner (wieder mal; immer Aufmerksam) immer mehr von dem sagenhaften, frischen Brot mit gesalzener Butter gereicht haben Die „beschwipsten“ Kirschen mit einem Vanilleschaum waren ebenfalls super lecker und ein runder Abschluss zu dem tollen Essen.

Die Lobby wird am Abend mit der angrenzenden Theke und dem Gaskamin im Mittelpunkt zur Lounge mit gemütlichem Licht und dem ein oder anderem Brettspiel. Es war gut besucht, aber nie voll und die Hunden durften zu unseren Füßen liegen und zuschauen, wie wir die leckere Cocktailkarte durchprobierten.

Lobby (8)

Lobby (3)

Das Frühstücksbuffet ist ähnlich fantastisch wie das Essen am Abend. Hausgemachte Fleischsalate reihen sich neben frischem Obst und Gemüse auf den Tischen, das „Birchermüsli“ ist ebenso hausgemacht und direkt neben der großen Schüssel findet man die Inhaltsliste. Man kann sich frischen O-Saft pressen oder sich an einem der fertigen Säfte ausprobieren. Natürlich ist wieder das super leckere, frische Brot und eine Auswahl an Brötchen und Croissants zu bekommen. An der Live Cooking Station kann man sich köstliche Eierspeisen ganz nach seinem Geschmack zaubern lassen und wer dann noch Platz im Magen hat, kann sich selbst ans Waffeleisen wagen und sich frische Waffeln backen. Kaffee, Kaffeespezialitäten und Sekt sind ebenso im Preis enthalten wie heißer Kakao oder der lose Tee der Marke Eilles, welcher ebenfalls am Tisch serviert wird. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass direkt am zweiten Morgen die Servicekraft all‘ unsere Getränkewünsche kannte und sich nur mit kurzem Abnicken vergewisserte, dass wir genau das Gleiche trinken wollten, wie am Vortag. Wen wundert es da, dass wir so vollgegessen waren, dass wir den ganzen Tag keinen einzigen Snack mehr benötigt haben?

So ungern man das Haus aufgrund seiner ganzen Annehmlichkeiten verlassen möchte, so schade wäre es dies nicht zu tun; Sankt Peter-Ording lässt sich sowohl zu Fuß (ca. 20 Minuten bis zum Zentrum) als auch mit den hoteleigenen Fahrrad super erkunden. Hunde sind an der Leine quasi überall willkommen. Mit den „Leinen los“ wird es allerdings etwas schwieriger. Aus anderen Bundesländern oder von anderen Orten sind wir es gewohnt, dass im Winter auf dem Deich oder am Strand eigentlich überall gut erzogene Hunde auch ohne Leine geduldet werden. Dies ist uns hier leider nicht begegnet. Es gibt am Strand zwar großflächige Hundeauslaufzonen, dennoch wird sonst überall großen Wert auf die Leinenpflicht gelegt und als netter Gast haben wir uns dem natürlich unterworfen.

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Für Urlaub mit Hund wäre die Region also für uns persönlich nicht die aller erste Wahl – das Hotel und sein unglaublich aufmerksames Personal ist aber definitiv eine Reise wert – gerade für uns Nordlichter. Durch die viel kürzere Anreise als in die Berge und das super SPA-Angebot lege ich jedem eine Reise hierher ans Herz.

Samstag (55)

Sonntag (97)

 

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Rauf fahren um runterzukommen – Forsthofalm

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Ich mag Boutiquehotels, ich mag hervorragenden Service, ich mag einen besonderen Ausblick und ich bin immer wieder auf der Suche nach Hotels mit dem Gewissen „etwas“… und wenn Ihr all das auch mögt, dann seit Ihr im Hotel Forsthofalm genau richtig:

In exklusiver Hanglage, weit weg von allen potentiellen Störquellen, erwartet uns das Holzhotel auf 1050 Meter Höhe. Nach einem Umbau 2013 neu eröffnet, ist das Konzept des 4 Sterne Hotels ein Mix aus modernem Alpen Chic, purer Naturverbundenheit und ganz viel Liebe zum Detail. Ein Hotel, in dem „Naturverbundenheit“ nicht nur groß geschrieben, sondern auch zu 100 Prozent gelebt wird: Denn das Hotel ist größtenteils aus Holz erbaut – vollkommen ohne Leim, Nägel oder Schrauben. Damit ist es das erste Holzhotel des Salzburger Landes und eines der wenigen Vollholz-Hotels der Welt und genau das riecht man auch sofort, wenn man durch die Haustür eintritt. Die behagliche Atmosphäre des Hotels verzaubert uns von der ersten Minute an und die österreichische Gastfreundlichkeit tut Ihr übriges um sich sofort Zuhause zu fühlen. Hier kommt man an und weiß, dass man den Pkw in den nächsten Tagen nicht bewegen möchte – nicht nur, weil ganz viel Neuschnee angesagt ist… Der perfekte Ausgangspunkt zum Wandern oder Skifahren.

Wenige Minuten vorher geht es allerdings erst mal steil bergauf, als wir die Hauptstraße verlassen und unsere geliehene Knutschkugel den schmalen Forstweg nach oben quälen. Dieser ist von Schildern gesäumt, aber sehr schmal und wenn einem ein Auto entgegen kommt, muss man schon mal ein Stück rückwärts fahren. Alternativ gibt es einen Hotel eigenen Shuttle, bei dem man das eigene Auto am Fuß auf einem Parkplatz stehen lassen kann und dann bequem nach oben gefahren wird. Definitiv zu empfehlen, gerade wenn so viel Schnee liegt, dass ohne Allrad- oder Winterreifen nicht mehr all zu viel geht.

Unser Zimmer ist ein „Klein Eden Zirbe“ – mit 35m² wirklich großzügig geschnitten und mit wunderschönen Blick auf die Skipiste. Das moderne Bad mit Fußbodenheizung und Handtuchheizkörper hat ein separates WC und eine Badewanne. Absolutes Highlight: die köstlich duftende hauseigene Seife mit passendem Badesalz. Wände, Bett, Schrank und Sitzgelegenheit: fast alles ist aus Holz gefertigt und die Zimmer verfügen über kostenfreies WLAN.

Direkt vom Hotel kann man mit dem Lift in das direkt angrenzende Skigebiet fahren und hat dann die Möglichkeit auf fast 300 Pistenkilometer die Sau raus zu lassen. Wenn man die letzte Abfahrt hinter sich hat – durch die perfekte Lage endet die Skisause natürlich erst direkt an der Schwelle zum Hotel – oder aber nach einer Winterwanderung durchgefroren wieder unten ankommt, gibt es für mich nur noch einen Gedanken; für was soll ich mich zuerst entscheiden – Bio-Sauna, die Finnischen Sauna oder doch das Dampfbad?

Winterwandern (1)

Winterwandern (2)

Recht schnell fällt die Entscheidung auf die finnische Sauna, denn hier lockt ein Aufguss mit Kräutern aus der umliegenden Bergwelt auf uns. Zwischen den Abschlägen wird uns ein frisch aufgeschnittener Apfel gereicht und die Wärme kriecht uns in die Knochen. Was uns ein bisschen gewundert hat; die Zeiten der Sauna Aufgüsse sind einmal an Nachmittag und der zweite ist immer während der Abendessenszeit, dies ist in meinen Augen etwas schade, da man sich dann nicht mehr in Ruhe nach dem Aufguss fertig machen kann um zu Abend zu essen.

Weiter wartet auf dem Hoteldach der türkis glitzernde Außenpool, der dampfend in malerischer Kulisse der Kälte trotzt. Es gibt einen ganz tollen Ruheraum auf einer Art Galerie über den Saunen. Hier riecht es, wie überall, total gut nach Holz und man kann auf großen Doppelmatratzen das Bergpanorama so richtig genießen. Den beiden anderen Ruheräumen (einer am Fuß der Treppe zur Galerie und ein zweiter, mit Wasserbetten ausgestatteter, nur ein paar Schritte entfernt) fehlt es für meinen Geschmack noch etwas an Charme. Das sonst so super gemütliche Farbkonzept durch Pastelltöne in Kombination mit Holz wirkt hier einfach nicht so stimmig, wie im restlichen Hause. Am Samstag, als wahrscheinlich auch einige weitere Gäste da waren, die „nur mal eben für ein Wochenende vorbei kommen“, war es im SPA Bereich fast ein bisschen zu eng und wenn man aufgestanden ist, stand sofort jemand neues Parat um den Platz auf der Liege einzunehmen. Im Sommer wird dies durch die große Dachterrasse sicher kompensiert, im Winter fehlt es etwas an Platz.

Ein weiteres Highlight liegt auf der anderen Seite der wunderschönen Holzbrücke; sobald man die Tür vom Wellnessbereich öffnet schlägt einem der ganz besondere Geruch von Holz, Natur und einer unglaublichen „Frische“ entgegen, sodass man ganz kurz überlegt, ob man nicht genau hier stehen bleibt, statt sich weiter in den SPA- und Massagebereich zu begeben. Dort angekommen fallen einem sofort die vielen kleinen Töpfe auf, denn das Hotel stellt Öl, Cremes, Peelings und Wickel aus handgepflückten Kräutern selbst her, und die Spuren davon, sieht man überall: getrocknete Kräuterbündel an der Wand, Einmachgläser mit exklusiven Flüssigkeiten und Schälchen mit zerstoßenen Pflanzen. Diese werden im eigenen Hotelkräutergarten und den umliegenden Wiesen gesammelt um daraus die Kosmetik zu machen. Jeder Gast kann so ganz individuell behandelt werden und vor der Massage können wir aus mehreren Ölen und Kräutern unseren persönlichen Favoriten zusammenstellen, mit denen wir dann behandelt werden. Im Tagesprogramm werden manchmal auch Salben-Workshops angeboten; hier kann man sicher das ein- oder andere dazu lernen und nachher eine tolle Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Nach einer wohltuenden Massage geht unsere Reise wieder über die Brücke (Achtung: tief einatmen, denn es duftet wieder wunderbar nach Holz) in den Wellnessbereich um noch ein bisschen zu entspannen. Den ganzen Tag über kann man sich an verschiedenen Kräuter-Wassern und Bio-Tees bedienen und dazu ein bisschen getrocknetes Obst oder Nüsse naschen. Das Fitnessstudio ist mit Fahrrädern, Laufbändern und Crosstrainern ausgestattet. Kombiniert mit einigen Gewicht-Scheiben ist es nicht riesig, aber absolut ausreichend. Besonders erwähnenswert ist das professionelle Fitnessangebot; Vom 30-Minuten Morgengruß, über 90 Minütige Yoga-Einheiten bis hin zu Training mit Hantelstange und Gewichten ist jeder Tag bunt durch gemixt und bietet zusätzlich noch Aktivitäten vor der Haustür wie z.B. das Winterwandern.

Brücke
Yoga und Fitnesskurse bei kompetenten und motivierten Trainern – so macht Urlaub Spaß!

Am Abend werden wir von einem fünf-Gänge-Menü erwartet, bei dem man zwischen „Vegetarisch“ und „mit Tier“ wählen kann. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird dabei auch in der Küche fortgesetzt. Verarbeitet wird, was entweder vor der Haustüre wächst oder aus der Region stammt – und das schmeckt man! Das Ambiente läd zum gemütlichen Dinner ein und dadurch, dass es keine festen Tische gibt, kommt man schnell mit verschiedenen Personen ins Gespräch – wenn man den möchte. Vorweg gibt es frisch gebackenes Brot mit Dip oder toller Butter. Die Portionen sind angenehm und man geht weder überfressen noch hungrig aufs Zimmer.

Am Freitag Abend gab es ein Meet & Grill zum Abendessen, bei dem kleine Häppchen direkt auf dem Grill zu bereit und an Stehtischen daneben serviert werden. Hierbei kommt und man leicht mit anderen Gästen und auch mit dem Hotelpersonal ins Gespräch. Unsere Gastgeber waren dabei zwar immer präsent, aber niemals aufdringlich und wir haben wirklich einen tollen Abend verbracht, bei dem man sich als Gast geschätzt fühlt.

Kleiner Abstrich: das Hotel-Restaurant ist recht eng möbliert und manchmal musste man den Servicekräften etwas anreichen oder abnehmen, da die Tische neben uns auch belegt waren und so nicht genug Freiraum war, um von beiden Seiten an den Gast ran zutreten.

Der Tag darauf beginnt mit dem Yoga-Morgengruß und einem fantastischem, ausgedehnten Frühstück vom Bufett. Auf dem Tisch liegt zudem die Hotelpost mit Informationen und Tipps für den Tag bereit und wir wurden sofort gefragt, ob wir Kaffee trinken möchten. Das Buffet ist nicht riesig, aber alles ist wieder regional, BIO und irgendwie exklusiv. Besonders der moderne Brot-Tresen und die Holz-Aufbewahrung des Käses in einem einsehbaren Holz-Kühlfach begeistert uns durch die Liebe zum Detail.. Die Croissants sind noch warm, wenn man sie aus dem Fach nimmt und unglaublich köstlich. Die Pancakes und Eierspeisen werden nach persönlichen Vorlieben frisch zubereitet und im Bar-Bereich kann man sich frischen Saft pressen. Die Müsliauswahl kann durch verschiedenste Nüsse, Obst oder Kerne individualisiert werden, für die Veganer gibt es ein extra Fach mit Milch, Butter und Aufstrich. Die Käseauswahl ist regional, frisch und einfach nur lecker. Getoppt wird alles von der Biotee-Auswahl und dem frischen Smoothie, der leicht scharf schmeckt.

Fazit: Das Hotel ist perfekt für Menschen, die die Natur lieben, gerne aber auch den Luxus eines tollen Hotels mit hohem Standard genießen.

 

Abschied
Verabschiedung – so persönlich !
Lounge
Gemütlichkeit….
Pool (2)
Pool im Schnee

Morgenstimmung

Diese Reise entstand durch die Seite Wellness Heaven und ich bedanke mich recht herzlich bei Ihnen sowie bei der Forsthofalm für die fantastische Unterbringung und diesen wundervollen Kurztrip in die Berge. Definitiv werden wir mit Hunden und Partner nochmal bei Ihnen zu Besuch kommen…

Yoga
verbringe jeden Tag einige Zeit mit der selbst

Kreuzfahrthafen: Khasab, Oman

Rundreise Vereinigte Arabische Emirate – mein Schiff 2

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Ein Ziel unserer Rundreise mit der Mein Schiff 2 im Frühjahr 2016 war der Oman – gelegen am Golf von Oman und am Arabischen Meer nennt man dieses wundervolle Land auch „die Karibik des Orient“. Lange Sandstrände, klares Wasser und super viele Meeresbewohner bringen dem Wüstenstaat diesen Namen ein. Viele, die hier Tauchen waren, sagen, es gibt hier die gleichen Fische wie im roten Meer – nur eben viel, viel mehr und viel, viel größer. Die Meeresschildkröten sollen Panzer haben, so groß wie Autoreifen und das Wasser, bedingt dadurch, dass es recht kalt ist, bietet irre Sichtweiten. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch keinen Tauchschein, aber wir werden wieder kommen um hier zu tauchen! Ja, der Oman ist reich. Nicht nur unter Wasser. Unter dem Sand wartet das Öl. Doch in knapp 15 Jahren werden die Reserven aufgebraucht sein. Deshalb setzt das Land nun auf den Tourismus.

Die Mein Schiff Flotte legt an der Halbinsel „Musandam“ – dem Nördlichste Zipfel des Landes – an und macht im modernen Hafen von „Khasab“ fest. Die kleine Stadt wird oft „die Spitze der Emirate“ genannt. Dieser Name kommt durch die geografische Lage als nördlichste Stadt der Emirate zu Stande. Oft hört man auch die Umschreibung „Norwegen Arabiens”“, denn die Halbsinsel schiebt sich mit seinen unzähligen, fjordähnlichen Buchten und den steil aufragenden Felswänden weit in die Straße von Hormus hinein. Diese trennt die VAE vom Iran und ist gleichzeitig eine der wichtigsten Meerengen in der Region; die Verbindung zwischen Persischen Golf und dem Golf von Oman. Khasab ist eine Stadt, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts von den Portugiesen am bestmöglichen Hafen der Gegend gegründet wurde. Etwa 25 000 der 43 000 Einwohner Musandams leben in Khasab, dem größten Ort auf der Halbinsel. Khasab hat einen Flughafen und einen Hafen, der die Stadt sowohl an das Staatsgebiet Oman als auch mit dem Iran verbindet. Eine gut ausgebaute und landschaftlich beeindruckende Teerstraße verbindet seit einigen Jahren Khasab mit Dubai. Am frühen Morgen kann man von Deck ein reges Treiben beobachten. Schnellboote kommen über die Straße von Hormus aus dem Iran und tauschen vor allem Schafe und Ziegen gegen westliche Waren; meist Zigaretten oder technische Geräte.

Mein Schiff 2
Oman – die Karibik des Orient

Khasab auf eigene Faust ist leider nur begrenzt möglich. Dafür fehlt die Infrastruktur. Der wohl meist gebuchte und auch recht schnell ausgebuchte Ausflug ist der, mit einer traditionellen DAU durch die Fjorde zu fahren. Des Weiteren werden Safaris in das bergige Hinterland rund um den Berg Jebel Harim angeboten. Schroffe Steilwände und kaum Vegetation bestimmen dabei das Landschaftsbild. Ich habe, wie immer, nach einem alternativen Ausflugsprogramm mit örtlichen Anbietern geschaut. Diese sind aber preislich gleich zu TUI-Cruises und darum haben wir uns für den Ausflug mit TUI entschieden.

„Mit 16 km ist der Khor Sham der längste Fjord Musandams. Berge, steil ins Meer abfallende Kalksteinflanken und türkisfarbenes Meer sind typisch für diese Region. Mit etwas Glück wird Ihr Boot von übermütigen Delfinen eskortiert, die Sie mit ihren Hechtsprüngen begeistern.“ – Ausflugsprogramm TUI-Cruises

Karten TUI

Nach dem Treffpunkt um 8.00 Uhr in der Früh auf dem Schiff geht es in Horden von Bord. Der Ausflug ist gut besucht, beim Check-out staut es sich ordentlich. Im Freien angekommen sehen wir als erstes überall Militär, bis unter die Nase bewaffnet und so langsam wird klar, warum dies einer der Häfen ist, an denen man nicht unbedingt auf eigene Faust losziehen sollte. In Sichtweite liegen schon die Dau am Anleger direkt neben der MS2. Ein kurzer Fußmarsch und wieder anstehen. Durch die Kabinenverteilung an Bord hatten meine Schwester und ihr Freund einen anderen Treffpunkt auf der Mein Schiff zugewiesen bekommen und es war echt schwierig so mit den beiden auf eine Dau zu kommen. „Stehen bleiben“ und „warten“ wurde von der Crew nicht gern gesehen und so wurden wir vom Strom mitgerissen und haben die beiden nur durch Zufall gesehen, als wir schon fast an Deck der Dau kletterten.

“DAU“ – was ist das eigentlich? Dieser Begriff beschreibt einen Segelschiffstyp, der unter anderem im Oman vertreten ist. Die Besonderheiten laut Google sind ein bis drei einteilige Masten, große, trapezförmige Segel und ein ebener Kiel. Ursprünglich wurden die Planken mit Kokosfasern verschnürt – heute funktioniert es mit Nägeln und meist werden die Boote mit Motoren unterstützt.

Nun wieder zu viert wagten wir uns nach oben aufs Sonnendeck, obwohl uns klar ist das wir im Laufe des Tages dort ganz schön schwitzen werden. Rasch sind alle Sonnenplätze belegt. Der Ausblick und das Platzangebot sind einfach toll, überall kleine bunte Kissen und große Teppiche. Zuerst geht es raus auf die Straße von Hormus – schon hier sehen wir immer wieder kleine Fischer- und Schmugglerboote und siehe da: die ersten Delfine. Diese sind noch recht weit entfernt und statt direkt nach rechts zu den steilen Felswänden abzubiegen fahren wir erst mal ein Stück Richtung offenem Meer. Leider vergebens: die wunderschönen Tiere sind schneller als wir und so geht es dann doch, vorbei an dem beeindruckendem Panorama der Felsen, auf dem tiefblauen Wasser Richtung Süd-Osten. Hier führt die Daufahrt in den Meeresarm von Musandam, dem längsten und berühmtesten Fjord in dieser Gegend, der sich mit langen schmalen Buchten in den Kalkstein der Felsen hinein gräbt. Der Khor Ash Sham, der mit 16km längste Fjord im arabischen Raum, öffnen sich weit in das Umland und bahnt sich Ihren Weg durch die senkrecht aus dem klaren Wasser aufsteigende Steilhänge. All dies hat der Gegend den Namen „Arabiens Norwegen“ eingebracht. Hier liegt die verborgene Schatzkammer der Reise – bestehend aus kahlen Felsen, Licht und Meer.

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Der Khor Ash Sham – das Norwegen Arabiens

Wir passieren die kleinen Fischerdörfer, von denen keines auf dem Landweg zu erreichen ist. Alle werden auf dem Wasserweg versorgt und die Regierung versorgt sie mit frischem Trinkwasser. Während wir mit den Augen noch den Ziegen auf den Bergen und mit den Ohren unserem Skipper folgen, geht auf einmal ein Rauen durch die Menge. Von hinten kommt ein traditionelles Boot mit großen Segeln an – flankiert von einem ganzen Rudel Delfinen. Diese schwimmen zu beiden Seiten des Bootes, wechseln unter Wasser die Seite, springen raus und es macht ihnen sichtlich Spaß, dem Boot zu folgen. Unser Kapitän nimmt Dampf auf und wir fahren parallel zu dem Boot, die springenden Delfine zwischen uns. Hier sind tolle Videos entstanden, leider wenig Fotos. Aber eigentlich zeigt das nur, wie wunderschön der Moment war.

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Manchmal muss man einfach genießen statt fotografieren.

Von vorne rein wird einem gesagt, die Chance auf Delfin-Sichtungen seien sehr hoch – so recht mag ich da immer nicht dran glauben. Meist gehören wir zu genau der Gruppe, die eben Pech hat. Aber auch die Nachmittagsgruppen haben die Flaschennasendelfine gesehen…. Noch zwei weitere Male sehe wir in der Ferne diese faszinierenden Wesen. Wenn sie sich ungestört fühlen springen Sie weit aus dem Wasser und veranstalten kleine Kunststückchen. Charakteristisch für die Tiere ist die kurze Schnauze, die diesem Delfin wegen ihrer Form seinen englischen Namen Bottlenose Dolphin (= Flaschennase) verliehen hat. Der Skipper erzählt uns viel zu dem Verhalten der Delfine, dass sie durch gezielte Geräusche, die von den Felsen unter Wasser zurückgeworfen und dadurch vervielfältigt werden, Feinde aus den Fjorden fernhalten, dass sie in die Fjorde bekommen um Junge zu bekommen, da die hohen Steilwände guten Schutz bieten, und dass Sie verstorbene Familienmitglieder hier „zu Grabe tragen“, wenn diese in der näheren Umgebung versterben.

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Mit der DAU durch die Fjorde – ein muss !

Bald passieren wir das vielleicht bekannteste Bergdorf – von dem ich nun genau den Namen vergessen habe . Dies, so der Skipper, hat eine besondere Bedeutung. Es bildet eine Landbrücke zum Fjord Habalayn. Darum der ideale Ausgangspunkt für Schmuggler, die die Waren über den Wasserweg verschwinden lassen können. Oft werden Güter in Ziegen geschmuggelt und auch heute noch ist hier der Weg um z.B. Sachen unbemerkt in den Iran zu bekommen.

Der Fjord macht einen Knick nach Osten und wir segeln entlang der kahlen Klippen bis zum Ende. Hier wird eine Pause gemacht und man kann schwimmen gehen oder die Erfrischungsgetränke an Bord genießen. Das Wasser ist super kalt und sehr salzhaltig. Man kann einfach auf ihm schweben und den Blick in den wolkenlosen Himmel schweifen lassen. Schon hier, an der Oberfläche, tummeln sich viele Fische. Man kann nur davon träumen, was sich in einigen Metern Tiefe an faszinierenden Wesen rumtreibt. Der Skipper lockt die Fische mit Bananen nah ans Boot, um auch denjenigen, die sich nicht ins Wasser trauen, ein kleines Erlebnis zu bescheren.

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Nach ca. 30 Minuten machen wir uns langsam auf den Rückweg. Nass und im Fahrtwind des Bootes, wird es an Deck recht kalt. Ihr solltet also unbedingt noch ein oder zwei große Handtücher von der Mein Schiff mitnehmen und ggf. einen Pulli. Der Ausflug dauert etwa 4 Stunden.

Im Voraus hatte ich mir einige Reiseberichte durchgelesen, in meine Reisemappe geheftet und einige davon hier teilweise recht nah am Original zitiert: darum möchte ich Euch die Quellen nennen:

http://www.bild.de/reise/2013/oman/die-wueste-mit-kueste-32668882.bild.html

http://www.oman.de/

http://www.arizonas-world.de/

www.seereiseplanung-kreuzfahrten.de (hier findet Ihr zu fast jedem Hafen Informationen)

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Weiter sind viele der Fotos von unserem Freund und lieben Mitreisenden Andreas. Vielen, vielen Dank dir, dass ich diese benutzen darf! Ich hoffe, wir werden noch einmal einen so fantastischen Urlaub gemeinsam verbringen.

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Abendstimmung an Bord.

Kreuzfahrthafen: Abu Dhabi, VAE

Rundreise Vereinigte Arabische Emirate – mein Schiff 2

Speedboot (5)

Der für uns schönste Hafen auf der Route war wohl Abu Dhabi. Modern, sauber und glänzend wie Dubai und irgendwie doch noch einen Tick strahlender, eleganter und irgendwie vollkommener.

 

Am Morgen ging es für uns zur Rennstrecke. Den Ausflug dahin kann man mit TUI buchen oder wie wir, auf eigene Faust. Nicht nur für Formel 1 Fans ein wirklich tolles Erlebnis; die Weite der Streckenführung, die Modernität der Anlage, die vielen verschiedenen Autos und vor allem die Exklusivität hauen einen wirklich um.

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Wir haben direkt über das Internet beim Veranstalter vor Ort gebucht und im Februar 2016 120AED (also ca. 31€) bezahlt. Die Tour startet zu dem Zeitpunkt um 10.00 und um 14.00 Uhr und man sollte 30 Minuten vor Beginn da sein. Wir waren zu viert und mit uns noch eine kleine Familie zu dritt. Damit war die Gruppe vollständig und nach kurzer Wartezeit ging es zu den Autos. Im „Johnny Rockets“ wurden uns verschiedenste Modelle gezeigt, man konnte alles genau ansehen und anfassen. Danach Start mit einem Bus am Nordeingangstor – erster Stopp die größte Tribüne (Nordtribüne) des YMC. Von hier hat man einen fantastischen Blick über die Rennstrecke. Weiter geht’s über die Fahrbahn zu den Boxen und dem Fahrerlager. Auch wenn der Bus viel langsamer ist als die Autos, die sonst hier fahren, ist das Gefühl irgendwie surreal. In den Boxen wurde uns in leicht verständlichem Englisch vieles über die Kühlung, die Klimaanlagen die die Autos noch ein bisschen aus den Boxen katapultieren und viele weitere technische Details erläutert. Man kann die ganze Zeit Fotos schießen. Weiter geht es in einen super modernen Rennkontrollraum in dem man unter anderem Sicht auf fast alle Kameras der Strecke hat. Auch ein Foto auf dem Siegertreppchen und ein sehnsüchtiger Blick auf die Luxus-Lougen ist möglich. Geendet hat die Tour für uns direkt am 5 Sterne Yas-Hotel. Das Hotel, das von Adymptote Architecture geplant wurde, befindet sich teils über Wasser, teils über Land. Es besteht aus zwei zwölfstöckigen Gebäuden, die zu beiden Seiten der Rennstrecke stehen und hat knapp 500 Zimmer und 8 Restaurants beinherbergen. Hotelgäste können das Renngeschehen aus Gemeinschaftsräumen verfolgen. Gerade das Restaurant ist an Renntagen immer voll und die Nachfrage nach den Tischen mit Ausblick riesig.

Ihr solltet Euch unbedingt ein paar Minuten Zeit nehmen und euch in der Lobby und auf den Toiletten umsehen – wirklich Wahnsinn, was so anzustellen ist, wenn Geld keine Rolle spielt….

Vom Hafen haben wir mit dem Taxi ca. 30 Min. benötigt. Mit dem Bus ist die Anfahrt natürlich auch möglich. Steigt im Zentrum an der Haltestelle „Al Markaziyah West Sultan Bin Zayed 1st St / Khalifa Bin Zayed the First St“ in die Linie 190 oder 195 (Richtung Yas Island East oder Yas Island North) ein und nach zwei Stationen und etwas über einer halben Stunde Fahrzeit erreicht Ihr die Station „Yas Island Ferrari World“. Die beiden Buslinien fahren Euch stündlich zwischen 7:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr abends hin und zurück.

Die Seite zum buchen der Tickets: https://www.yasmarinacircuit.com/en

Formel 1 (6)

 

Nachdem wir also auch die Toiletten ausgiebig angesehen haben ließen wir uns von den freundlichen Mitarbeitern im Hotel ein Taxi rufen und fuhren mit diesem zu einem Fotostopp an der Sheikh Zayed Moschee.

Mosche (1)

Diese ist die größte Moschee in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die achtgrößte der Welt. Das Sakralbauwerk befindet sich auf einem rund 56 Hektar großen Grundstück am Südostende der Hauptinsel und ist benannt nach Emir Zayid bin Sultan Al Nahyan, dem erstem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Ihr solltet darauf achten, dass ihr Eure langärmligen Oberteile (Pflicht!) nicht, wie wir, im Kofferraum des Taxis habt sondern direkt bei euch. Wir haben nämlich direkt beim Verlassen des Taxis das Problem gehabt, dass man nur Verschleiert in und an das Gotteshaus darf und wir darum nicht mit kurzem Ärmel aussteigen durften sondern uns noch im Taxi was überziehen mussten. In ihren Außenmaßen von 224 mal 174 Metern und in strahlendem weiß erbaut bietet die Moschee Platz für 40.000 Gläubige. Die Baukosten der Anlage beliefen sich auf 545 Millionen US-Dollar.

Mosche (2)

Nun ging es für uns weiter zum Speedbootfahrt mit dem Anbieter “Yellow Boat”. Diesen Ausflug bietet auch TUI direkt an und ich kann ihn euch wirklich nur ans Herz legen! Mit rund 99€ bei TUI im Portfolio und rund 60€ pro Person direkt vor Ort kein günstiges Erlebnis – aber ein wirklich unvergessliches. Wenn ihr nur zu zweit seit empfehle ich Euch den Ausflug bei TUI zu buchen, denn der Bootsanleger liegt etwas versteckt in einem privaten Hafen und die Taxifahrer tuen sich recht schwer diesen Ort zu finden. Zudem benötigen Sie eine Erlaubnis das Gelände zu passieren und dadurch können Euch die Taxikosten dann recht schnell das “gewonnene” Geld (Unterschied Preis TUI und Anbieter vor Ort) wieder aus der Tasche ziehen. Der Anleger befindet sich im Hafen “Emirates Palace Marina” und, wie der Name schon sagt, dieser gehört zum Emirates Palace Hotel. Bei der Fahrt hierhin konnten wir also fix noch schnell einen Fotostopp vor dem nächsten Luxushotel einlegen.

Speedboot (1)

Am Port angekommen geht es für uns sechs auf das kleine, knall gelbe Schlauchboot, welches wir uns in unserer 90-Minütigen Tour nur mit einem weiteren Paar teilten. Flankiert von Delphinen und unser Glück kaum fassend, dass diese wunderschönen Tiere direkt an unsere Seite, nur handflächenbreit entfernt, ihr Abendbrot fangen, geht es raus aufs Meer. Die Wellen sind bretthart und das Herz rutscht einem in die Hose wie sonst nur beim Achterbahn fahren. Unser Skipper Daniel versorgt uns nebenbei in gutem Englisch mit Infos und fragt ab und an, ob es uns gut ginge. Ja, ich glaube es macht ihm so richtig Spaß und uns unsere Rücken so richtig zu strapazieren. Nachdem wir die Nordspitze der Halbinsel, auf der sich auch die Marina Mall befindet, umrundet haben und in die Wasserstraße zwischen “Lulu Island” und dem Strand abbiegen, wird das Wasser ruhiger und weicher und in einem irren Tempo sausen wir an der Skyline von Abu Dhabi vorbei. Die Motoren hinter uns brummt, die schillernden Hochhäuser, die mich an Science Fiction Filme erinnerten, rasen vorbei, die Sonne lacht vom Himmel und wir werden triefend nass. Die Zeit vergeht wie im Flug! Ab und zu werden kurze Fotostopps gemacht – eine wasserdichte Kamera ist ein muss.

Speedboot (2)

Den Ausflug könnt ihr entweder, inklusive Transfer direkt über das Schiff buchen oder ohne Transfer hier: http://www.theyellowboats.com/Our-Tours/Abu-Dhabi

Was auch immer Ihr unternehmt in dieser wundervollen, schillernden Stadt: lasst es Euch gut gehen und bucht UMBEDINGT eine Tour im Speedboot 😉

magischer Morgen – Panoramahotel Oberjoch

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ein magischer Morgen…. Wandern mit Hans

Im August ging es für uns endlich wieder in die Berge! Gemeinsam mit meiner Schwester, Ihrem Freund und den Hunden fuhren wir die Strecke von Bremen ins höchstgelegene Bergdorf Deutschlands (so wird es jedenfalls beworben). Oberjoch liegt in den Allgäuer Alpen, rund 1,5h von München entfernt und von dort ist es nur einen Katzensprung nach Österreich. Mit rund 1140m über Null und dem Vorzug, dass es in Bayern liegt (was bedeutet: kein Leinenzwang für die Hunde) das vielleicht ideale Reiseziel für uns.

Schon lange hatte ich das Panoramahotel Oberjoch wegen des tollen Werbebild vom Panoramapool auf meiner Bucket-List.

Im Hotel angekommen ging es leider recht chaotisch zu. Unsere Zimmer waren bezugsfertig, obwohl wir bereits um kurz nach 10 Uhr vor Ort waren – wirklich klasse! Die Dame an der Rezeption war sehr freundlich – wie sich im Nachhinein herausstelle aber nicht sehr informiert oder organisiert. Wir bekamen direkt am Schalter die Schlüssel für die beiden Zimmer und je eine Mappe. Auf die Frage, wo wir parken sollten und wie wir aufs Zimmer kämen wurde mit einem Fingerzeig nach rechts und den Worten: „in der Tiefgarage und die Zimmer liegen im 1.Stock, müssen Sie selber suchen“ verwiesen. Auf dem Zimmer angekommen stellte sich raus, dass die Mappen komplett durcheinander waren; Wellnessanwendungen meiner Schwester und Freund in unserer Mappe, unsere Sachen bei denen, die Zweitschlüssel vertauscht….

Am zweiten Tag saßen wir zur Kaffeezeit in der Lobby und haben uns am wirklich tollen Kuchenbuffett bedient: dabei wurden parallel in einer Sitzecke neben uns neue Gäste begrüßt – inklusive kleiner Einweisung wo was zu finden ist, Besprechung der Essenszeiten und einem Willkommenstrunk. Da wir genau diesen Standard aus anderen Häusern kennen haben wir dann einfach direkt nachgefragt, ob dies die übliche Begrüßung sei und dabei stellte sich raus: diese persönliche Begrüßung wurde bei uns einfach „Vergessen“. Wie so etwas passieren kann ist mir nicht klar, denn selbst wenn man als Stammgast in ein Hotel zurückkehrt ist so eine Begrüßung mit kleiner Erfrischung sehr schön, auch wenn man dann schon die Lage des SPA kennt….

Angekommen in unserem Zimmer sind wir von diesen überwältigt worden. Ja, wir hatten Suiten gebucht, trotz dessen hat uns die Größe und Weitläufigkeit sowie das moderne Ambiente schlicht umgehauen. Unser (Hunde-) Zimmer war komplett mit hochwertigem Holzboden ausgelegt, ein bequemes Sofa mit kleinem Vorleger stand bereit und das Bett ist vor einer wirklich tollen Bildtapete positioniert. Highlight: Der Whirpool in einer Ecke des Zimmers, durch indirektes Licht gekonnt in Szene gesetzt. Das Bad ist durch eine Glaswand abgetrennt und bietet damit beim Zähneputzen den Sichtbezug über den Balkon nach draußen in die Berge. Für die Hunde stehen Näpfe, kleine Leckerei`n und mehrere Kissen bereit.

Auch die Selfness-Suite ist wunderschön, sehr großzügig ausgestattet und sauber. Die Extras wie Billardtisch, Spielekonsole und WiFi waren für meine Schwester und Partner eine echt tolle Überraschung. Der Blick ging hier leider nach draußen auf den Pool und damit auch auf die Baustellte (das diese vorhanden sein würde, wussten wir allerdings bei Buchung).

Sehr schön war auch hier die im Schlaf- Wohnbereich integrierte, große Badewanne. Bad und WC sind sehr modern und sauber. Die Selfness-Suite war mit Teppich ausgestattet, ansonsten genauso modern und schön wie die andere. Parken in der Tiefgarage und WLAN auf dem Zimmer sind kostenlos.

 

Der Wellnessbereich mit seinen 3000m² ist wunderschön. Es gibt verschiedene Saunen und verschiedene Ruheräume. Alles ist nach den 4 Elementen geordnet – im Raum Luft gibt es zum Beispiel schwebende Sitze oder im Raum Feuer einen Kamin. Toll hat uns das Zimmer mit den Wasserbetten gefallen. Die „Panoramasauna“ hat in meinen Augen den Namen nicht verdient, man schaut zwar auf das selbe „Panorama“ wie aus dem Pool, allerdings liegt die Sauna deutlich höher und so schaut man mehr auf Dachflächen und die draußen liegenden Leute als in die umwerfende Landschaft – in unserem Fall auch noch auf die Baustelle. Die Aufgüsse sind toll und sehr professionell.

Blocksauna
Wasserbecken an der Blocksauna

Sonst bietet der SPA-Bereich alles was das Herz begehrt: es gibt einen Innenpool der mit dem Außenpool verbunden ist, tolle Anwendungen und viele verschiedene Themenräume sowie ein kleines Bistro (Frühstück und Mittagssnack inkludiert).

Der Pool wirkt auf dem Werbebild deutlich größer und allgemein ist die Liegefläche draußen sehr knapp bemessen – gerade wenn, wie bei uns, die Sonne vom Himmel lacht. In meinen Augen ist der Pool für die Anzahl an Gästen, die zu unserem Zeitpunkt da waren, einfach zu klein. Wenn die Gäste der Charlets dazu kommen (bei uns noch in der Bauphase), wird es an schönen Tagen draußen wohl wirklich eng – im Innenbereich sind die Liege-Kapazitäten schier unerschöpflich.

Im Pool gibt es eine Liege, bei denen man durch den Wasserdruck massiert wird. Die Wassertemperatur ist super angenehm und Abends ist alles toll beleuchtet. Nur: wo ist das „Panorama“ von der Homepage??? Wir haben mit verschiedenen Kameras probiert das Werbebild aus dem Pool zu fotografieren: ohne Erfolg. In Wahrheit sind mehrere Dachflächen sichtbar und auch der Blick auf die Berge ist lange nicht so ungestört, wie es auf der Homepage wirkt. Trotz dessen ist es ein wirklich toller Wellnessbereich der eigentlich keine Wünsche offen lässt.

 

Kritkpunkt hier: Saunatücher müssen in meinen Augen in so einem Hotel frei zur Verfügung stehen oder bereits im Wellnessbereich ausliegen – leider muss man frische Handtücher bei der Spa-Rezeption „erbetteln“, wenn man sein benutztes Tuch am Vorabend abgegeben hat.

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Panoramapool

Das Essen hat uns wirklich gut gefallen und war immer sehr nett angerichtet. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig und wird recht schnell aufgefüllt. Sonntags ist die Auswahl noch um ein vielfaches größer als unter der Woche. Es sind sämtliche Kaffeespezialitäten inkludiert. Auf dem Buffet findet man zudem eine große Auswahl an Tee, man kann sich selber Saft pressen und Sonntags gibt es frische Smoothies. Das Abendessen war ebenfalls sehr schmackhaft, für die Vegetarier gibt es eine gesonderte Menü-Karte aus der man wählen kann. Das Käsebuffet befindet sich in der Lobby, nicht mit im Speisesaal. Die Speisen werden sehr schön dekoriert und sind teilweise echt kreativ angerichtet: zum Beispiel frisch gebackene Brötchen in kleinen Ton-Blumentöpfen.

 

Einen Abend waren wir auf der Sportalm. Das Essen hier war in unseren Augen überragend. Es gab zuerst ein Weißbier mit Grapefruit Saft, danach ein riesiges Brett mit Brotzeit (das alleine hätte schon als Hauptmahlzeit gereicht), danach Hirschgulasch an Knödeln, 3erlei Knödel (vegetarisch) oder Käsespätzle. Als Nachtisch wird eine Etagerie mit Marillenknödeln, Apfelkuchen, Eis, Vanillesauce und Kaiserschmarren gereicht. Alles untermalt von toller Live Musik und einem so aufmerksamen Service, wie er im Buche steht. Man rollt danach zurück ins Hotel. Der Sportalm geben wir für diesen unvergesslichen Abend 10 von 10 Punkten!

 

Im Hotel-Restaurant hat der Service bei uns leider nicht sehr gut geklappt. Abends sind wir nur sehr schleppend mit Getränken bedient worden, regelmäßig musste man das Personal aufmerksam machen, dass man noch was bestellen wollte. Am Morgen war es noch schwieriger; wir sind den Servicekräften im Speisesaal hinterher gelaufen um Kaffee zu bestellen, da diese von alleine nicht an unseren Tisch kamen. Auch das abräumen klappte morgens nicht (Abends hingegen schon). Trotz dessen, dass wir an der Rezeption des Service im Restaurant bemängelt haben, änderte sich an der Servicequalität leider nichts.

Die Bar draußen schließt zeitig (ich meine um 22Uhr?) und es ist, ebenfalls mit Nachfrage, nicht möglich, nach dem Abendessen dort noch bedient zu werden. Man muss seine Getränke selber von der Bar drinnen holen und kann sie dann draußen einnehmen – in unseren Augen wäre dies mit wenig Aufwand anders zu gestalten, gerade weil meistens nur 4-5 Grüppchen die laue Nachtluft draußen genossen haben.

Bar
Bar in der Lobby

 

Direkt am Hotel gibt es super tolle Wandermöglichkeiten: entweder auf einen der umliegenden Berge oder (etwas weniger anstrengend) gute Rundwanderwege. An der Rezeption liegt ein Ordner mit Wanderwegen aus. Leider ist auch hier (zumindest bei uns) die Rezeptionistin nicht richtig geschult gewesen. Am ersten Tag fragten wir nach einer Möglichkeit um die Hunde etwas ins Wasser zu lassen. Hier wurden wir darauf verwiesen, dass dies nur mit Auto möglich sei und wir wurden nach Österreich an einen See geschickt. Parkmöglichkeiten dort gegen Null und zudem kostenpflichtig. In den folgenden Tag entdeckten wir in fußläufiger Umgebung mehrere Seen, Bäche, kleine Wasserstraßen. Der Ausflug nach Österreich ist absolut unnötig, wenn man diese fantastische Natur vor der Haustür hat.

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Hoch hinaus und dann genießen….

An einem anderen Tag war die Empfehlung der Dame an der Rezeption mit der Iselerbahn auf den Iseler zu fahren; an der Bergstation sollten wir uns links halten um nach 30-40 Minuten Wanderung in der „Wieghag-Aple“ etwas zu trinken – der selbe Weg führe zurück. Da das Kombiticket mit Bergauf- und Bergabfahrt günstiger ist, entschieden wir uns (da noch davon ausgehend, dass wir auch Bergab fahren würden) an der Talstation für dieses. An der besagten Alm, die an einem tollen Badesee liegt, stellte sich heraus, das wundervolle, verwinkelte Pfade direkt fußläufig ins Tal führen und die angegebene Abstiegszeit zurück ins Tal kürzer ist als der (selbe) Weg zurück zur Bergstation der Iselerbahn. Alternativ kann man auch mit dem Wiehaglift bergab fahren (statt zurück zur Iselerbahn zu laufen), die Bergstation befindet sich direkt an der Alm. Oder, weitere Alternative, die geteerte Straße nehmen, die ebenfalls ins Tal zurück führt. Ich weiß nicht, ob die Rezeptionistin einfach komplett neu und darum so unwissend war oder was genau da falsch gelaufen ist. In Oberjoch sind wirklich fantastische Bedingungen zum Wandern und spazieren gehen und in meinen Augen müssen die Servicekräfte die Umgebung kennen und Gäste entsprechend beraten.

Blick vom Iseler Richtung Österreich

An zwei Tagen haben wir mit Hans, dem Wanderführer des Hotels, Ausflüge unternommen. An einem bewölkten und eher regnerischen Tag haben wir mit ihm die Gegend um den Wildbach entdeckt; schmale Klettersteige, Wasserfälle und fantastische Natur. Hans hat uns Quellen mit feinem Trinkwasser gezeigt, uns wilden Oregano und Salbei erklärt und mit uns einige Kräuter für Zuhause gesammelt. Er kennt sich wirklich fantastisch aus, hat ein unglaublich umfassendes Wissen und jeder, der im Hotel ist, sollte einmal mit ihm losziehen.

 

Für die Frühaufsteher unter uns (und auch allen Anderen) ist die „Sonnenaufgangswanderung“ zu empfehlen. Trotz der unmenschlichen Uhrzeit von 4.30 in der Früh als Treffpunkt an der Rezeption rate ich jedem, diesen unvergesslichen und wunderschönen Ausflug mit Hans zu machen. Im Dunkeln geht es durch den Ort und einen befestigten Wirtschaftsweg hoch auf den Hirschberg. Wenn die Dämmerung einsetzt erreicht man einen schmalen Trampelpfad und dort beginnt das Abenteuer: der Morgentau glitzert, der Nebel hat die Umgebung noch fest im Griff. Zur Linken sieht man den Mond am Himmel stehen, im Osten kämpft sich bereits die Sonne durch. In der Ferne hört man die Kühe mit ihren typischen Glocken läuten und wenn man aufmerksam ist, sieht man am Horizont die Gämse stehen. Meter für Meter geht es mit den Wanderstöcken nach oben (diese kann man kostenfrei an der Rezeption leihen) und als wir gerade oben sind färbt die Morgenröte den Himmel fantastisch ein. Hans erklärt uns, welche der Bergspitzen die Zugspitze ist und wie die anderen Kuppen heißen. Die Kühe kommen neugierig an (jagen unsere Hunde) und irgendwie fühlt es sich perfekt an – einfach magisch!

guten Morgen.....

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so zutraulich (und frech)

Milu

 

Fazit: Insgesamt hat das Hotel noch Potential nach oben; Service und Informationsfluss entsprechen nicht der Sternkategorie eines Premiumhotels. Zimmer und SPA Bereich sind sehr schön und bieten Grund zum wohlzufühlen und verweilen, das Essen ist sehr gut. An der Rezeption und vor allem an der Bar pflegt man einen kühlen Umgang mit den Gästen – einladend und herzlich geht anders. Das Highlight unseres Urlaubs war der tolle Abend in der Sportalm – getoppt wurde dies nur von dem wirklich fantastischen „Hans“ der seinen Job liebt und lebt. Chapeau!
Trotz Mängeln im Service war es eine super tolle Auszeit in einem wirklich schönen, modernen und vor allem sehr, sehr sauberem Hotel. Wir werden definitiv wieder kommen um die Charlets zu testen.

Kreuzfahrthafen: Dubai, VAE

Rundreise Vereinigte Arabische Emirate – mein Schiff 2

Skyline Dubai vom Pooldeck aus
Skyline vom Pooldeck aus…

Die Stadt, die Freitags schläft…

Nun ging es endlich los; mit zwei weiteren Pärchen machen wir unseren ersten, großen Urlaub mit Freunden. Zuerst war „nur“ der Urlaub auf den Malediven geplant, da die meisten (günstigen) Flüge aber in Dubai zwischen landen, bot es sich an, dort noch ein paar Tage zu verbringen. Für uns, als Kreuzfahrt-“Kenner“ war schnell klar; wir wollen aufs Schiff. Gesagt, getan:

Start Abends in Hamburg, Ankunft Montags, früh morgens, in Dubai. Wir haben uns dafür entschieden nicht den Flug über Tui Curises direkt zu buchen sondern haben diesen einzeln im Reisebüro gebucht. Dies ist günstiger, hat aber auch den Nachteil, dass man, (falls der Flug Verspätung hat oder gar ausfällt), selber zusehen muss, dass man noch auf das Schiff kommt – welches, bei ganz viel Pech, dann vielleicht schon in einem ganz anderen Hafen liegt. Zudem hat man natürlich keinen Transfer vom Flughafen zum Hafen mit drin und man muss selber seine Koffer am Flughafen entgegen nehmen. Es spricht also sehr vieles für die Buchung inklusive. Flug direkt über TUI als Pauschalpaket.

Dennoch; in diesem Fall haben wir uns für die einzelne Buchung entschieden und dabei wirklich viel Geld gespart. Da das Schiff in der ersten Nacht eh in Dubai liegen geblieben ist (man hatte also zwei volle Tage in Dubai) war das Risiko, dass dieses ohne uns ablegt, gegen Null. Und durch die Kombination mit den Malediven, wäre der pauschale Hin-und Rückflug über die TUI auch gar nicht gegangen, denn dann hätten wir ja nach der Woche Kreuzfahrt den Flieger nach Deutschland nehmen müssen, statt weiter in den Süden zu starten.

 

Transfer & Black Taxi

Mit den Koffern in der Hand sind wir also aus dem Flughafen raus und wollten ein Taxi buchen, dass uns direkt zum Hafen bringt.

Wenn man das Terminal verlässt, (oder später am Schiff die Halle des Hafen verlässt) wird man sofort von nettem “Servicepersonal“ abgefangen, die einen in die Taxen lotsen wollen. Hier ist es wichtig, dass ihr KEIN „Black Taxi“ (meistens normale, gehobene Autos ohne Kennzeichnung) nehmt, denn diese kosten ca. das 3-fach des normalen Preises, sondern eins der beigen Autos mit buntem Dach, die auch mit „Taxi“ beschriftet sind. Macht mit dem Fahrer einen Festpreis aus oder lasst das Taxometer anschalten. Die letzte Variante ist unserer Erfahrung nach die günstigste.

Da wir nun aber zu sechst unterwegs waren, wurde uns ein Linienbus angeboten – für uns sechs, ganz allein. Und zu dem unschlagbaren Preis von Rund 100AED, was etwa 25 Euro entspricht. Für alle sechs zusammen (Vergleich, der Transfer der uns von TUI vor Ort angeboten wurde, waren 19€ pro Person) und dieser brachte und dann zum Hafen.

Dort angekommen waren die Schlangen zum Einchecken recht lang – wie wir schon am Flughafen bemerkten: der Flug, den wir von Hamburg aus genommen hatten, war auch der Flug, den TUI im Zuge der Pauschalreise verkauft hatte. Wir kamen also nicht, wie von uns ausgemalt, VOR allen anderen am Schiff Terminal an sondern genau mit allen anderen (die Maschine aus München war kurz nach uns gelandet) und dementsprechend verbrachten wir erst mal knapp 1,5 Stunden in der Warteschlange, um dann unsere Kabinen zugewiesen zu bekommen. Hier müsst ihr also (unserer Erfahrung nach IMMER) etwas Zeit einplanen und vor allem viel Geduld und gute Laune mitbringen.

Beim Einchecken stellte sich heraus, dass (durch den frühen Flug hatten wir schon damit gerechnet) unsere Kabinen noch nicht frei waren und somit genossen wir erst mal das Mittagsbuffet um dann (gut vorbereitet hatten wir die kurzen Wechselklamotten schon im Handgepäck) unseren Tagesplan zu bestreiten;
– Wundergarten
– Stop in der Mall mit Besichtigung des Aquariums
– Fahrt mit den kleinen Schiffen in die Altstadt.

 

Miracle Garden

Miracle Garden

Zu sechst haben wir uns also ein Großraumtaxi genommen und haben uns zum Wundergarten bringen lassen. Dies hat etwa 30 Minuten ab Hafen gedauert und ist einen Besuch definitiv Wert. Für 7,00€ bekommt man den Tageseintritt und Blumen in Hülle und Fülle zu sehen. Ein wirkliches Wunder, in dieser Hitze und Trockenheit, so eine Weite an farbenprächtigen Blumen zu sehen. Wir waren ca. 1 Stunde dort und sind in dieser einmal durch den gesamten Garten gelaufen, haben Fotos geschossen und uns mehrmals gefragt: wieso zum Teufel ist hier keine einzige verblühte Blüte zu sehen?! Diese Pracht muss wirklich eine unglaubliche Arbeit bedeuten und Unmengen an Wasser verschlucken. Unser Fazit: Es hat nichts mit Aktion oder Spannung zu tun, aber es ist ein wirklich toller Anblick der einen Besuch wert ist. Wenn man möchte kann man in dem Zuge direkt auch mit Jeep oder Quad durch die Wüste fahren, da der Start/und Stopppunkt in der Nähe des Garten liegt.

Dubai Mall

Mall

Wir haben uns von dem Taxifahrer, der direkt am Garten gewartet hatte, an der Mall absetzen lassen. Die Fahrt hierhin waren ca. 15 Minuten. Das riesige Aquarium ist ein Turi-Magnet und ein wahrer Hit. Ohne Eintritt zu bezahlen kann man von ca. 3 Metern Entfernung und von mindestens 2 Geschossen aus die farbenprächtigen Fische beobachten. Das Wasserbecken ist wirklich riiieeesig und ein echtes Highlight, auch wenn man schon viel gesehen hat. Wahrscheinlich ist es noch von einigen anderen Seiten oder Ebenen zu sehen, die wir bei unserem Besucht nicht entdecken konnten. Für ca. 15€ kann man auch bis an die Scheiben des Aquariums ran, hat also den „Luxus“ nicht 3 Meter sondern nur wenige cm vom Glas entfernt zu sein – wie ihr seht; das lohnt sich nicht so richtig, zumindest in unseren Augen. Allerdings gibt es damit wohl auch die Möglichkeit das Aquarium im Inneren weiter zu erkunden; z.B: gibt es einen Tunnel, in dem die Fische dann auch über einem schwimmen. Ob einem das den Preis wert ist, muss jeder selber entscheiden. Im untersten Geschoss ist zudem noch ein weiteres Wasserbecken mit einen steilen Wand, an der über mehrere Etagen und an Figuren vorbei Wasser plätschert. Hier kann man direkt auch sehr gut Kaffee trinken oder was kleines Essen. (Von dieser Ebene aus ist zudem auch der Zugang zum Burj Khalifa – dazu unten mehr). In der Mall gibt es von günstig bis teuer (sehr teuer) alle möglichen Geschäfte und gerade die Essens- und Süßigkeitenauswahl ist schier unerschöpflich. Das Einkaufszentrum an sich wartet an vielen kleinen Ecken mit Details auf, die einfach schön Anzusehen sind, so z.B. die Regenschirmdecke in einem Außenbereich oder das Laufband, dass „Sushi Like“ Süßigkeiten produziert.

Aber auch das flanieren am Haupteingang lohnt sich für die, die Spaß an teuren Autos haben, denn hier gilt wirklich; Sehen und gesehen werden.

 

Trotz des Planes…

…. jetzt noch in die Altstadt zu wollen, überkam uns einfach die Müdigkeit und uns steckte der Lange Nachtflug tief in den Knochen, sodass wir nun des ersten Tag auf der Mein Schiff bei einem tollen Abendessen im „Atlantik“ und anschließend leckeren Cocktails in der „Außenalster“ ausklingen ließen.

 

on the top

on the top…

Nach der ersten Nacht auf dem Wasser ging es für uns direkt am nächsten Morgen los Richtung Himmel. Für 9:30 Uhr hatten wir uns übers Internet schon im voraus Eintrittskarten für den Burj Khalifa organisiert. Dies ist ganz einfach über die offizielle Homepage. Man gibt Datum und Uhrzeit an und dann noch die Ebene, auf die man möchte.

https://tickets.atthetop.ae/atthetop/

Wir entschieden uns für Eben 124 und 125, Kostenpunkt rund 35€, welche mittels Treppe miteinander verbunden sind. Man kann auch für Rund 90€ auf das Level 148 kommen, dort soll es eine sehr chice Lounge geben und im Preis ist wohl auch ein Getränk enthalten. Der Eingang ist, wie oben kurz angedeutet, direkt über die Mall. Man muss in den Haupteingang rein und dann erstmal irgendeine Treppe ins unterste Geschoss nehmen – von da aus dann ein bisschen aufmerksam und mit großen Augen den Schildern folgen, bis man dort ist. Eigentlich nicht zu übersehen, für uns ist es trotzdem etwas schwierig bzw. verwirrend gewesen. Durch unsere frühe Ankunftszeit war kein Andrang vor Ort und wir hatten keine Warteschlange. Taschen können vor Ort eingeschlossen werden. Nach kurzem Durchleuchten ging es über Rolltreppen und eine kleine Ausstellung von Fotos und Bauzeiten zum Fahrstuhl.

Dieser war von innen super modern und vor allem Irre schnell. In wenigen Sekunden waren wir 6, alleine im Fahrstuhl, auf 450m Höhe ankommen. Hier waren einige andere Besucher, aber es war wirklich nicht voll und man konnte in Ruhe Fotos schießen, Souvenirs kaufen oder auch vor einer Green-wall witzige Fotos von sich machen lassen, die dann virtuell mit Hintergründen hinterlegt wurden. Mit Rund 100€ für 5 Fotos; hochauflösend und auf wirklich schicken Burj Khlaifa – USB Stick abgespeichert, einer aus Leder gebundenen Mappe mit einer gedruckten Aufnahme und einfach „der Erinnerung“ haben wir ca. 2 Stunden später den Himmel wieder verlassen.

Die Abfahrt mit dem Fahrstuhl ist durch einen innen liegenden, „normalen“ und deutlich langsameren Fahrstuhl erfolgt, zu unserer Überraschung sind hiermit allerdings auch andere Gäste nach oben gebracht worden. Es war zu diesem Zeitpunkt auch merklich voller und wahrscheinlich hat der eine „vorzeige Fahrstuhl“ nicht genügt Kapazitäten, um alle Besucher zeitgleich nach oben zu bringen. Ich empfehle also dringend, NICHT zu den Stoßzeiten zu kommen sondern am Besten gleich morgens früh.

Ink. Taxifahrt hat uns dieser Ausflug ungefähr 37€ p.P. gekostet (man darf allerdings nicht vergessen, dass wir ja auch immer zu sechst unterwegs waren, und dadurch die Anfahrten auch durch sechs geteilt wurden.).

Palme
Sicht auf „the world“ vom Burj Khalifa
Burj al Arab
Sicht auf Palme und „Burj al Arab“ vom Burj Khalifa

Schwebebahn

Unser nächster Plan lautete: mit der Hochbahn (ohne Fahrer) auf die Palmeninsel „The Palm Jumeirah“. Und auf dem Weg dahin dann noch das obligatorische Foto des Atlantis-Hotels machen. Gesagt – gesucht.
Durch die langen Flure der Mall, mit dem Handy und der installierten App der Dubai Mall in der Hand und den Badesachen auf dem Rücken ging es also los: den Schildern (und der App) folgend Richtung Schwebebahn.

Ca. 30 Minuten sind wir vom Burj Khalifa bis zur Station des öffentlichen Nahverkehrs gelaufen.
Für umgerechnet rund 2,00€ kann man die Tageskarte für das gesamte Netz erwerben, mit Ausnahme der Hochbahn auf die Insel, da dieses ein anderer Betreiber ist.
Es ist schon ein irres Gefühl, mit den super modernen, lautlosen Wagons über die Stadt zu schweben. Alleine die Haltestellen sehen aus wie in „Tribute von Panem“ oder einem ähnlichen Zukunftsfilm, die arabischen Haltestellenansagen und die super gemischte Menschenmenge geben ihr übriges dazu und während wir also über der Stadt hinweg gleiten fühlt es sich wirklich etwas an wie in einem Film. Strahlender Sonnenschein, knall-blauer Himmel, super moderne Architektur und wir mitten drin.

Schwebebahnstation

Wir mussten einmal umsteigen und waren (mit einem kleinen Stopp aufgrund von technischen Problemen) nach ca. 30 Minuten an der Haltestelle, von der aus nun die Hochbahn auf die Palme fährt. Hier mussten wir ein neues Ticket kaufen – wichtig zu wissen: es geht nur Bargeld und nur AED. Bei einem Passanten haben wir (ink. hoher Gebühren) unsere Euro in AED getauscht um dann für umgerechnet nochmal ca. 8€ (eine Tour – oder 15€ Hin-und Zurück) auf die Insel zu gelangen und damit an unser nächstes Ziel: den Wasserpark „Aquaventure“. Die Hochbahn ist im Verhältnis zu der gerade genutzten Schwebebahn alt,laut und wacklig. Wir haben zum Glück einen Platz direkt im ersten Wagon und dort ganz vorne bekommen, sodass wir durch die große Panoramascheibe des Zuges direkt die Strecke vor uns halten und schon in weiter Ferne das Atlantis erahnen konnte. Im Schneckentempo, so kam es uns vor, ruckelten wir also auf die Palme. Wenn ich überlege, haben wir vom Ausgang Burj Khalifa bis Ankunft Waterworld ca. 2 Stunden benötigt. Diese haben uns 9€ pro Person gekostet. Mit dem Taxi wäre man in ca. 30 Minuten, klimatisiert und ohne Wartezeit auf der Palme gewesen und hätte sogar noch eine „Pick up“ Zeit vereinbaren können, um nicht (wie wir) am Ende des Badebesuches noch auf ein Taxi warten zu müssen. Auch wäre das Taxi (zu sechst) nicht teurer, sondern wahrscheinlich sogar günstiger gewesen. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis: niemals im voraus Festpreise vereinbaren! Immer das Taxometer anschalten lassen und danach bezahlen – wirklich viel günstiger! Und; noch wichtig; NIEMALS in ein „Black Taxi“ steigen, diese haben so hohe Taxometer Kosten, dass einem schwindelig wird.

Zurück zu der Hochbahn; die Monorail tuckert also auf einer dicken Eisenschiene, ähnlich wie eine schlafende Achterbahn, die Strecke Richtung Palmenspitze. Einige Meter vor dem Hotel hat man wirklich eine tolle Aussicht auf dieses und kann die typischen Bilder schießen. Dieser Ausblick hat wirklich was für sich und ja, für viele steht dieses Hotel eben auch für Dubai. Zum Glück müsst ihr selber entscheiden, ob ihr diesen Weg auf die Palme wählt oder den Komfortableren. Je nachdem was ihr auf der Palme noch vor habt; wir hätten die 1,5 Stunden Zeit, die diese Anreise mehr gedauert hat, als das Taxi, gut beim Rutschen gebrauchen können.

Monotrail

Atlantis

Aquaventure

Auf der Palmeninsel, direkt anschließend an das Hotel Atlantis, ist der Wasser-Aktion-Park zu finden. Leider konnten wir im Internet weder im Voraus noch jetzt, beim Schreiben, rausbekommen wie viele Rutschen eigentlich insgesamt im Park sind. Aber vorweg: wir waren trotz des happigen Preises nur einen halben Tag dort (ca. 13-17 Uhr), haben keinerlei Pause gemacht und haben es dennoch nicht geschafft, alle Rutschen zu benutzen – von anderen Attraktionen wie der Seilbahn oder den Delphinen mal ganz ab. Wir haben Wochen im Voraus über das Internet Eintrittskarten gekauft für ca. 50€/Tag. Ja, unglaublich teuer, denn dieser Eintritt enthält kein Getränk, kein Leihhandtuch und keine Liege. Und aufgrund der Anreise mit den Öffis waren wir halt deutlich später als geplant am Park; TUI spielte uns aber in die Karten: unsere Abreise wurde auf 19 Uhr, statt vorher geplanten 18Uhr, verlegt. Am Eingang werden einem sämtliche Getränke in Glasflaschen und auch Lebensmittel abgenommen. Gegen Gebühr kann man sich für die Wertsachen direkt einen Spind dazu mieten. Da wir wie gesagt erst gegen Mitttag da waren (man sollte laut Internet die Stoßzeiten zwischen 10 und 11 vermeiden) mussten wir gar nicht warten sondern kamen so dran. Bei den Rutschen musste man auch immer kurz warten, aber nie wirklich lange. Alles sehr gut machbar. Gut, nun also umgezogen und los Richtung Liegen. Schnell hatten wir noch 3 freie Liegen gefunden und lagerten dort Handtücher und Sonnencreme (in echt hätten wir uns beides sparen können). Sechs Liegen wären zu dieser Zeit nirgends möglich gewesen, da es doch gut besucht war, es war aber nicht unerträglich voll. Im Park selber sind die Wege recht verzweigt und man kann sich schnell mal verlaufen (gerade Kinder). Alles ist sehr sauber gewesen und auch recht grün. Überall findet man, Typisch Wasserpark eben, Essensmöglichkeiten in Form von Fastfood. Da uns Weibern, wie immer am Anfang am meckern, das Wasser doch zu kalt und die Rutschen irgendwie zu hoch waren, entschieden wir uns erst mal für die Stromschnellen mittels Reifen – auch nass, aber nicht hoch. In Reifen für eine oder Doppelreifen für zwei Personen schippert man so langsam und gemütlich durch die breiten Wasserstraßen. Mal über Stromschnellen, mal etwas Berg auf (Mittels Zugband) und Berg ab. Zwischendurch werden auch Fotos gemacht, mit diesen haben wir uns aber nicht weiter beschäftigt. Im Nachhinein muss man sagen; dieses rumpaddeln im Reifen auf dem Wasser hätte man nicht gesondert machen müssen, denn fast alle Rutschen enden eben in diesem Stromschnellenweg. Man kann sich also theoretisch nach jeder Rutsche noch etwas in seinem Reifen auf den Stromschnellen rumtreiben lassen bevor man die nächste Rutsche ins Visier nimmt und kommt so nach und nach auch einmal durch den ganzen Park geschippert. Dann ging es auf zur erste Rutsche. Frei (und naiv) nach dem Motto: „ach wenn man da noch Reifen benutzen darf, kann es nicht schlimm werden“ ging es die Treppen rauf. Prinzipiell ist es im ganzen Park so, dass man mit den Reifen in Gebäuden/Türmen die Treppen erklimmt und dann einfach irgendwo in die Rutsche einsteigt, ohne zu wissen, welche Rutsche es ist (denn das Treppenhaus ist geschlossen und ohne Sicht nach draußen). Kritik hier: an keiner der Rutschen steht wie „gefährlich“ oder „schlimm“ diese ist und uns sind auch keine weiteren Einschränkungen bezüglich Größe oder Alter aufgefallen. Lediglich an der 90 Grad Rutsche, die auch durch das Haibecken führt, ist die Mindestgröße 1,20m. Man kann alle, außer der eben genannten Rutsche, mit Reifen nutzen und so hatten wir zuerst die gute Hoffnung, dass die Rutschen dann eben auch entsprechend sanft und „für Anfänger geeignet“ sind. Weit gefehlt. Die Rutschen sind alle (unterschiedlich stark) steil, schnell und teilweise dunkel. Man Rutscht zeitweise Rückwärts und vor allem kommt man nie da raus, wo man gedacht hat, anzukommen. Wenn man sich vornimmt: so nun möchte ich mal „die“ rutschen und dann denkt man steigt auch in genau diesen Tunnel ein: weit gefehlt. Von außen ist nicht erkenntlich, welche Röhre wohin führt und vor allem: welcher Eingang dazu gehört. Schnell wurde uns also klar: Augen zu und durch. Immerhin waren wir immer zu zweit unterwegs. Und wächst ja auch mit seinen Aufgaben… Zwischenzeitlich haben wir Mädels uns wirklich die Seele aus dem Leib gekreischt, Höschen und Oberteile gingen zwischenzeitlich mal auf Wanderschaft oder ganz verloren. Hätte man mir am Anfang gesagt, ich würde diese oder jene Rutsche rutschen hätte ich lachende den Vogel gezeigt und wäre weiter gelaufen. Tja, nun muss ich sagen: wir haben sie alle genommen…. (Naja nicht alle, dafür war zu wenig Zeit – aber sehr viele!) Wie schon erwähnt waren immer kleine Schlangen vor den Rutschen, diese lösten sich aber schnell auf und es waren auch immer genug Reifen vorhanden. Wir haben keine Rutsche doppelt genommen und sind wirklich recht strikt vom Ende der einen Rutsche zur Treppe der nächsten; trotz dessen war es uns nicht möglich, alle zu testen.

Einige Rutschen katapultieren einen durch den Schwung der ersten Neigung gleich wieder die nächste Steigung hoch, andere ziehen einen ziemlich lange auf Rollbändern hoch und dann geht die rasante Abfahrt los. Eine Rutsche mit Reifen schippert am Ende gemächlich durch das Hai-becken und man hat dort auch die Zeit, die Fische zu beobachten. Ja, und dann sind da noch die 8-er Reifen. Obwohl wir uns nun ja schon einmal von der Annahme, „Reifenrutschen seien harmlos“, haben verarschen lassen, erging es uns nun nochmal so – wer nicht lernen will…. Wir also zu sechst in einen Reifen und los ging die Wilde Lutzi Richtung Abgrund, teilweise war das Gefälle wirklich sehr, sehr steil. Eine der Rutschen, die man mit den großen Reifen rutschen darf, ist sogar ein „Boomerang“, in dem man sich nach und nach durch hin-und herpendeln den Schwung abrutscht und dann gemächlicher in einer Art Grotte endet. Wirklich nicht jedermanns Sache und auch hier wieder: Ohne Ankündigung beim Einsteigen. Gerade für kleiner Kinder, in meinen Augen, nicht ungefährlich, denn man muss sich ordentlich festhalten.

Zu dem Aqua-Park gehört noch ein sehr heller, feiner Sandstrand, der direkt am Meer liegt und von dem aus man das Burj al Arab sehen kann. Das Wasser ist hier allerdings super steinig und auch nicht so richtig sauber.

Wir haben den ganzen Tag über hier nichts gegessen und nur unser mitgebrachtes Wasser getrunken, unsere Handtücher brauchten wir nur kurz vorm Umziehen.

 

Der Eintritt in den Park ist wirklich unglaublich teuer. Noch dazu wenn man, wie wir, auf so einer Kreuzfahrt immer nur einen Tag an einem Ort hat und dann möglichst viel Abdecken oder „erledigen“ möchte. Dennoch: er ist jeden Cent Wert! Die Männer waren eh von vorne rein total begeistert, wir Frauen können nun stolz auf uns zurückblicken, weil wir (wenn auch ungeplant und gezwungen) alle Rutschen mit gemeistert haben.

Für uns ging es nun mit dem öffentlichen Taxi zurück Richtung Hafen – mit einem kurzen Fotostop am Jumeira Beach.

Vorsicht (wie allgemein immer) auch hier wieder verstärkt: die Taxischlangen für die öffentlichen Taxis (immer mit farbigem Dach) sind sehr lang (darum der Tipp: Mit Taxi hinfahren und direkt einen Abholtermin vereinbaren). Die „Security“ vor Ort versuchen darum vermehrt die Black-Taxis (ohne farbiges Dach) zu vermitteln. Diese kosten mehr als Doppelt zu viel und angeblich wollen die Fahrer auch immer noch zusätzlich eine Rundfahrt oder ähnliches mit verkaufen. Die Fahrer der öffentlichen Taxen werden immer mit einer direkten Durchwahl-Nummer im Display des Autos für alle Mitfahrer sichtbar gezeigt, ink. Foto. Man kann sich darauf verlassen, dass diese weder aufdringlich noch unverschämt sind und auch wirklich nur das abrechnen, was angefallen ist.

 

Jumeira Beach

Ja, dieses 7 Sterne Hotel steht wohl für Dubai, wie kaum ein anderes Gebäude. Das seegelförmige Gebäude mitten im Wasser, an der Küste vor dem Jumeira Beach, ist architektonisch ein wirklicher Hingucker. In einfachem Englisch und mit unserer ausgedruckten Google-Maps-Karte erklärten wir dem Taxifahrer von unserem Plan und ca. 15 Minuten später standen wir am Strand und konnten die obligatorischen „must have“ Fotos machen. Die Sonne stand schon recht tief – zufällig die perfekte Kulisse. Schnell ein paar Fotos geknipst und dann ging es in weiteren ca. 15 Minuten zurück in den Hafen – endlich daheim – endlich Essen – Hallo MEIN SCHIFF !

Burj al arab (2)

Frontänen Show und Cocktails trinken

Nach unserer einwöchigen Rundreise liefen wir am letzten Tag, es war Nachmittags, wieder in Dubai ein. In leichtem Dunst, wie er uns schon die Tage zuvor begleitet hatte, lag die Metropole vor uns und wurde mit jedem Meter Wasser, den wir zurückließen, immer größer.

Skyline Dubai vom Pooldeck aus
wir laufen ein….

Unser Plan zum Urlaubsabschluss: die Frontänenshow am Burj Khalifa und ein Besuch der „SkyViewBar“ im Burj al arab.

Um zu den Wasserspielen zu kommen muss man wieder in die Mall und dann den Schildern (oder Menschenmengen) folgend zum Ausgang Erdgeschoss des Burj Khalifa. Uns hat hier auch wieder die App sehr geholfen, denn wenn man am Haupteingang rein geht, ist es nicht sofort ausgeschildert. Von Sonntag bis Mittwoch, jeweils um 13.00 Uhr, 13.30/18.00/18.30/19.00/19.30 und 20.00Uhr findet die Show, hinterlegt mir Musik und kombiniert mit Licht, statt. In unseren Augen empfiehlt es sich, am Abend zu gehen, da vor der Show der Burj Khalifa noch super toll beleuchtet wird und unzählige Muster zeigt. Das ganze ist kostenfrei und man sollte mindestens 10-15 Minuten eher da sein, um einen Platz zu erwischen, von dem aus man gut sehen kann.

 

Von da aus ging es für uns zum Highlight der ersten Woche; Cocktail trinken in einem der teuersten Hotels der Welt; dem Burj al Arab. Von aussen hatten wir das segelförmige Gebäude ja bereits am zweiten Tag gesehen, mit einer Tischreservierung für eine der Bars kommt man aber auch in das Gebäude – und das ist es wirklich wert! TUI bietet einige Ausflüge in das Hotel an, zum Beispiel die TeaTime am Nachmittag. Wir haben uns allerdings von Zuhause aus über die offizielle Homepage einen Tisch am Abend reserviert, dies geht ganz einfach über einen Terminkalender in dem die freien Uhrzeiten angezeigt werden. Die Seite findet Ihr hier: https://www.jumeirah.com/de/hotels-resorts/dubai/burj-al-arab/restaurant-at-burj-al-arab/

Man gibt die Personenzahl an und bekommt dann eine Bestätigungsmail, mit der man ins Gebäude gelangt. Es ist zu empfehlen, diese auch auszudrucken, denn das Taxi wird an der Zufahrt zum Hotel angehalten und man muss seine Bestätigung bereits dort vorzeigen. Angekommen am Eingang werden von den Pagen die Türen des Taxis geöffnet; ganz großes Kino, in Kleid und Anzug fühlen wir uns ein kleines bisschen wie Promis. Die Lobbi ist überwältigend, mit Wänden, die aus Aquarien bestehen und einer Rolltreppe, die einen auf die Galerie bringt. Der Blick geht dabei automatisch in das riesige Zeltdach, welches über alle Etagen geöffnet ist und eine unglaubliche Präsenz verstrahlt. Vorbei an einem Tresen mit einer sehr netten Dame, wieder unsere Bestätigung gezeigt, ging es im Fahrstuhl rauf in den 27 Stock in die „Skyview Bar“. Auf rund 200 Metern über dem Meer erwarteten einen exklusive Cocktails, kleine Snacks und eine irre Innenarchitektur. Unser Tisch war direkt am Fenster und wir hatten einen fantastischen Blick über die Stadt. Pro Person hat man 350 AED (Knapp 100€) Mindestumsatz, was etwa 3 Cocktails entspricht. Zudem gibt es einen Dresscode: Herren lange Hosen sowie Oberteil mit Kragen und keine Sportschuhe, Damen passend dazu im Kleid, Kostüm oder eleganten Hosen. Zurück war leider kein anderes Taxi, als ein „Black Taxi“ zu bekommen. Mit einer tollen schwarzen Limo sind wir für knapp 40€ vom Hotel zurück zum Hafen gelangt und haben dort den letzten Abend mit weiteren Cocktails ausklingen lassen.

Wellness statt Partymarathon – Schnattertage in Travemünde

Eine meiner längsten Freundinnen heiratet in diesem Jahr. Und zwar nicht so 0 8 15 mit einem Buffet mit Kartoffelgratin und Hähnchenfleisch, in einer Lokalität, wo hier im Norden sonst „Kohlfahrten“ stattfinden – sondern etwas exquisiter, quasi so richtig, richtig toll; in einem wunderschönen, restaurierten Resthof (natürlich ein Fachwerkhaus) mit modernem Sichtbetonboden und einer fantastischen Küche. Alles wurde im Vintage-Stil eingerichtet und sie hat die Monate vorher quasi ohne Pause an Ihrer Deko gebastelt um allen Gästen ein unvergessliches Fest mit einer unglaublichen Liebe zum Detail zu ermöglichen.

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salty hair, sun kiddes skin, sandy toes, lighter hair, darker skin, sunny days, longer nights, weekend vibes – yep, it´s summer

Nun also die Frage; wie verbringt man mit so einer Braut den perfekten Junggesellenabschied? Auf der Zielgeraden zu einer Hochzeit, gerade wenn man selber so viel Herzblut in die Organisation legt, kann es schon mal turbulent und stressig zugehen. Daher sollte sich unsere Braut vor dem großen Tag noch eine kleine Auszeit vom Vorbereitungsstress gönnen. Bewusst entschieden wir uns gegen das Auftreten als volltrunkene Gruppe in knalligen T-Shirts, die in die nächst größere Stadt fahren und dort die Braut in Spe peinliche Dinger erledigen zu lassen. An Ihrem „letzten Tag in Freiheit“ sollten all die Dinge im Fokus stehen, die Frauen kurz vor der Hochzeit gerne machen; noch das Ein oder Andere für die Schönheit tun, es sich gut gehen lassen und natürlich ganz viel schnattern, lästern und bequatschen.

Da wir uns organisatorisch (ja, ja, so viele Frauen mit so vielen Terminen muss man erst mal unter einen Hut bekommen) nur auf das Himmelfahrtswochenende einigen konnten, ging das Problem damit los, dass wir zuerst kein Hotel gefunden haben, dass uns an so einem verlängerten Wochenende nur für eine Nacht „haben wollte“. Das „Atlantic Grand Hotel“ in Travemünde hatte hiermit allerdings keine Probleme und hat uns ein tolles, individuelles Angebot gemacht.

Wir waren zu siebt und uns wurden 2 Suiten aufgebettet, sodass bis zu vier Mädels in einem Zimmer wohnen und Abends auch noch im Bett weiter quatschen konnten. Weiter waren das große Frühstücksbuffet, die Minibar inklusive aller Getränke und eisgekühlter Champagner zur Begrüßung inkludiert.

„In bester Lage, direkt an der Strandpromenade mit traumhaftem Panoramablick auf den Strand und die Ostsee empfängt Sie das ATLANTIC Grand Hotel Travemünde in der stilvollen Atmosphäre eines klassischen Grandhotels.“ – so der Werbeslogan auf der Homepage des Hotels. Und dem ist nicht viel hinzuzufügen; das Hotel liegt in erster Reihe an einem der breitesten und schönsten Strände der Region. Auf mehr als vier Kilometern feinstem Sand reihen sich Strandkörbe und mitgebrachte Strandmuscheln aneinander und vermitteln das typisch norddeutschen Flair. Der Bahnhof ist nur wenige Meter entfernt und der Parkplatz des Hauses liegt natürlich auch direkt vor der Tür.

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Mit dem Auto angereist wurden uns sofort von dem netten Personal die Parkplätze zugewiesen und nachdem wir uns an der Rezeption angemeldet haben wurden die Koffer mit einem Kofferwagen in die Umkleiden des Wellness-Bereichs gebracht – die vielen Helium-Ballons durften dabei an der Rezeption (also im Kühlen statt im warmen Auto) auf uns warten. Unsere Zimmer waren leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht bezugsbereit, aber da die Sonne vom Himmel lachte war unser Gedanke eh: Strand ! Die Spinte in den Umkleiden sind so riesig, dass ganze Koffer reinpassen und ausgestattet mit kleinen, gekühlten Wasserflaschen aus der Mini-Bar neben dem Pool und großen Handtüchern haben wir uns auf den Weg gemacht. Man kann den Wellnessbereich einfach durch die Hintertür verlassen und steht dann direkt im Hotelgarten (mit Liegen) und Blick aufs Meer. Einmal über die Promenade geschlüpft und schon stehen wir im feinen Sand. Die Kurtaxe ist bereits durchs Hotel bezahlt und wir werden auch prompt nach den Karten gefragt.

Gegen 15 Uhr haben wir genug in der Sonne gebraten und auch ordentlich Farbe getankt und so ist es Zeit unsere Zimmer zu beziehen. Das Haus kombiniert den Charme vergangenen Zeiten (wir wohnen heute Nacht in einem ehemaligen Casino) mit modernen Elementen und hellen Zimmern. Es ist alt und doch modern. Die großräumigen Zimmer mit einer schönen, sonnigen Terrasse, Liegestühlen und fantastischem Blick aufs Meer überzeugen uns. Mit Liebe zum Detail und einem gewissen Feingefühl sind die Zimmer nett eingerichtet und sofort hat man das Gefühl von Behaglichkeit – ja, man fühlt sich wohl. Es gibt ein Badezimmer mit Dusche und Waschbecken sowie ein weiteres mit Toilette und Waschbecken. Zu diesem Zeitpunkt waren die Zimmer noch nicht aufgebettet und wir konnten auf dem Sofa in Ruhe ein Gläschen trinken und den Tag so richtig einläuten. Als wird Nachts vom Essen und bummeln zurück kamen, waren die Sofas zu Betten ausgeklappt und ebenfalls weiß bezogen worden und auf den Kopfkissen warteten Betthupferl auf uns.

Gemeinsam schwitzen, relaxen und noch ein bisschen schöner werden – im behaglichen Ambiente des Hotels ist dies problemlos möglich – wir allerdings haben den Wellnessbereich nicht so genutzt, wie er es verdient hätte. Das Wetter war mit strahlend blauem, wolkenlosen Himmel und 28°C einfach zu fantastisch, um drinnen den Tag zu vertrödeln.

In entspannter Atmosphäre könnte Frau zudem verschiedene Massagen, Beauty-Peelings und sicher auch das ein oder andere Glas Champagner im Erdgeschoss des Hotels genießen oder im Fitnessraum und den verschiedenen Saunen so richtig ab schwitzen.

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Das Personal ist sehr freundlich und aufmerksam. Der gesamte Service ist sehr gut. Hier kann man nur ein großes Lob aussprechen! Allerdings haben wir definitiv nicht den vollen Umfang genutzt, da wir eigentlich nur zum schlafen und frühstücken im Haus waren. Abends sind wir zu einem Italiener gegangen, der fußläufig zu erreichen war. Von daher kann ich (leider) über das Abendessen nichts berichten. Dafür aber über das Frühstück:

Dieses wird im ersten Stock serviert und im Restaurant hat man von fast jedem Platz aus einen tollen Blick aufs Meer. Zudem gibt es eine große Terrasse mit Sonnenschirmen, die, als wir ankamen, natürlich schon komplett belegt war, sodass wir drinnen Platz nehmen mussten. Die Kaffee- und Teespezialitäten werden am Platz serviert, zudem gibt es für jeden einen kleinen Smoothie-Shoot als Start in den Tag und einen frisch gepressten Orangensaft. Weitere Kaltgetränke stehen auf dem Buffet. Neben Brötchen gibt es mehrere, frisch gebackene Brote und dazu ein aufgestelltes Buch mit genaueren Infos über die Köstlichkeit. Es Reihen sich Fischplatten mit Matjesröllchen, Lachs, Fleisch- und Krabben- und Geflügel- Salaten neben frischem Mett, Antipasti, frischem Obst, Salaten, Jogurt und warmen Speisen. Es gab alleine 8 oder 9 verschiedene Sorten Honig und insgesamt war die Auswahl einfach unfassbar groß und echt super lecker.

Das Highlight des Hotels ist sicher der prachtvolle, historische Ballsaal von 1914, der direkt gegenüber des Raumes liegt, in dem das Buffet serviert wird. Der 420 m² große Raum bietet Platz für bis zu 300 Personen. Berauschend, sinnlich, traumhaft schön: mit neun Meter Höhe und dem Blick aufs Meer, sowie dem Service, den wir vom Hotel kennenlernen durften, muss es der Wahnsinn sein, hier einmal zu feiern. Ja, wir kommen sicherlich irgendwann wieder….

Ballsaal

Urlaubsabschluss am vielleicht schönsten Strand Phukets

Für die letzten 5 Tage unserer dreiwöchigen Reise hatten wir uns das „Renaissance Resort and Spa“ in Mai Khao ausgesucht. Dieses von Marriott geführte Hotel ist liegt im Norden Phuekts, unweit von Flughafen und dadurch nicht ganz so ideal, wenn man zentral in Phuket sein möchte um kurze Ausflugswege zu genießen. Da wir die voran gegangenen Tage gesegelt sind hatten wir uns extra für dieses Hotel entschieden, um bei der Rückreise bom kurzen Weg zum Flughafen zu profitieren. Durch eine nicht geplante Änderung in unserem Reiseplan haben wir in diesem Hotel allerdings nicht, wie ursprünglich gedacht, nur 5 Tage verbracht sondern gleich 10.

Strand (1)
Abendessen am Strand – Gänsehaut vorprogramiert

Willkommen im Paradies

Einige Tage zu früh im Hotel angekommen haben wir ein Doppelzimmer bezogen, das sehr groß und wirklich toll eingerichtet war. Das Bad war sehr groß, mit einer 2 x 1m großen Dusche, zwei Waschbecken und mit einer Glasscheibe zum Schlafzimmer getrennt. Diese konnte man aber mittels Rollo blickdicht gestalten. Zu unserem ursprünglich gebuchten Termin zogen wir dann in eine Poolvilla um, die im Mittelpunkt des Dreiecks: Meer – Pool – Hauptrestaurant liegen und wunderschön sind. Ein riesen Bett unter einem geschwungenen, mindestens 4 Meter hohen, Dach mit Blick auf den privaten Pool. Der Flachbildfernseher mit USB Anschluss und sogar zwei deutschen Programmen runden das Schlafzimmer ab. Ein riesen Badezimmer mit Badewanne, Dusche mit Blick ins Freie (und trotzdem nicht gesehen werden) sowie Kleiderschränke, die auch aus dem Wohn/-Schlafbereich bedient werden konnten, machen den Luxus perfekt. Neben dem privaten Pool gab es noch eine Außendusche mit Wasserfall ähnlichem Strahl und zwei Liegen, die man individuell verstellen und auch frei auf der Terrasse positionieren konnte. Die Minibar ist zudem immer mit kostenfreiem Wasser gefüllt und wir haben jeden Tag Nüsse oder Kekse aufs Zimmer bekommen. Kurz und knapp: Willkommen im Paradies.

Essen so weit das Auge reicht…

Im Hotel gibt es mehrere verschiedene Möglichkeiten zu essen; da wäre das Buffet und A la Carte Restaurant (LocaVora), in dem auch das Frühstück in Buffett Form serviert wird. Eine Strand/Poolbar mit Burger, Pizza und Co. (Sandbox) und ein Thai -Restaurant (Thaking), dass im Obergeschoss der Sandbox ist sowie einen Coffeshop mit Snacks direkt am Fitnessstudio. Zudem ist direkt neben der Rezeption noch eine kleine Bar mit Chips und Longdrinks.Alles ist, wie die gesamte Anlage, super gepflegt und nett hergerichtet. Die Qualität des Essen ist sehr gut!

Das Frühstückstückbuffet lässt keine Wünsche offen! Hier gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt und noch viel mehr. So eine Auswahl hatten wir vorher noch in keinem Hotel. Das frische Obst ist fantastisch (die Mangos unglaublich…), frische Säfte, Smoothies, Waffeln, Pancakes, Oatmeal, Crêpe, Eierspeisen individuell zubereitet, Thai Gerichte, Nudeln, Suppe, Salate. Es gibt wirklich rein gar nichts, was es nicht gab. Selbst bei 10 Tagen Aufenthalt wurde uns keinen Tag langweilig und wir haben so, so viel gegessen. 😀

Die Restaurants in der Anlage sind am Abend recht teuer. (Abendessen für zwei Personen sicher nicht unter 60 Euro (im Thai-Restaurant) und auch in der SandBox ist man zu zweit schnell 40€ los. Damit also nicht teurer als in Deutschland, aber eben auch nicht „Günstig“ wie man es vielleicht von Thailand erwartet. Geht man am Strand (Blick aufs Meer, Hotel im Rücken) nach links und läuft ca. 20 Minuten kommt auf der linken Seite, etwas versteckt zwischen Bäumen, ein kleines, einheimisches Restaurant, wo man für umgerechnet 15€ zu zweit gut Essen und trinken kann. Ansonsten bleibt nur das Moped, denn der Hotel-Shuttle zum „Plaza“ ist zwar kostenfrei, aber die Preise für Abendessen sind hier nur minimal günstiger als im Hotel.

Werbungsschild für das einheimische Restaurant
Werbungsschild für das einheimische Restaurant – direkt am Strand und mit Meerblick

An einem Abend haben wir am indische Buffet auf der Terrasse des LocaVora teilgenommen. Dieses ist fantastisch. Die Auswahl ist echt groß und das Naan Brot wird direkt frisch über offener Flamme gebacken. Das Fleisch wird vor Ort nach individuellen Wünschen gegrillt und die Nachspeisen waren super lecker.

Am Freitag gab es im Garten der Anlage noch ein fantastisches Motto-Buffett – leider kamen wir an diesem Tag von einem Ausflug und durch die Lage des Hotels waren wir so spät zurück (Rush Hour), dass wir nicht mehr dran teilnehmen konnten. Der Garten war mit Lampions und Fackeln geschmückt, es wurde Live-Musik gespielt und sogar getanzt.

Cocktails (2)
Cocktail auf dem Zimmer

Traumdestination

Neben dem Pool gibt es einen voll ausgestatteten, modernen Fitnessraum mit neuesten Life-Fitness Geräten! Ein professioneller Trainer ist ebenfalls immer vor Ort! Das Gym hat 24 Stunden an 7 Tagen die Woche geöffnet! Verschiedene Kurse werden jeden morgen angeboten Z.B. Aqua Gym, Bike Tour, Yoga und Stand-Up Paddle … außerdem jeden Nachmittag Fussball und Beachvolleyball! Frische Handtücher, kalte Getränke und Obst steht dabei immer bereit. Das Stand -up-Paddle kann man sich bei normalem Seegang auch tagsüber alleine ausleihen – natürlich ebenfalls kostenfrei. Am Pool läuft den ganzen Tag über eine Servicekraft herum und bedient die Gäste mit kaltem Wasser. Zudem ist zwischen den Bäumen am Strand eine kleine Wasserbar mit Getränkespendern und Plastikgläsern aufgebaut. Die Mitarbeiter sind allgemein sehr aufmerksam, grüßen immer und man wurde überall sehr schnell bedient.

Lediglich der Pool war zu überlaufen. Und das, obwohl er recht groß ist. Zum einen werden morgens direkt durch die Gäste die Liegen belegt und man kommt leider nicht drumrum, sich diesem Trend anzuschließen, um eben auch einen Platz abzubekommen. Zum anderen ist auch der Pool selber, das Wasser, sehr voll und es waren sehr, sehr viele Kinder in der Anlage. Durch die Größe des Hotels sind allgemein zu viele Menschen auf zu kleinem Raum. Zum Glück gibt es den Strand zum ausweichen – allerdings hier ohne Liegestühle (wie in Thailand üblich).

Für uns war es, der schönste Strand, den wir auf Phuket gesehen haben – kilometerlang und menschenleer… Gerade in den frühen morgen stunden und Abends, nach einem Essen im einheimischen Restaurant, war man komplett alleine mit dem Sand, dem Meer und der untergehenden Sonne.

Dieses Hotel ist aufgrund seiner Standlage, dem perfekten , feinkörnigen Sand, dem ruhigen Meer sowie perfektem nie aufdringlichem Service eine Traumdestination um sich so richtig zu erholen – gerade in der luxuriösen Poolvilla.

Fazit:

Thailändische Gastfreundschaft und hervorragendes Essen sowie die Lage direkt am Meer machten den Aufenthalt perfekt – wenn man einen Entspannungsurlaub in der Anlage verbringen und nicht das Land erkunden möchte.

Cocktails (1)

The Shore – Liebe auf den ersten Blick

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Das Meer und das leiste Rauschen der Wellen….

Das „Shore at Katathani“ war das erste unserer Hotels in Thailand. Entsprechend spät kamen wir nach dem langen Flug und bedingt durch die Rushhour (die gefühlt 24 Stunden am Tag anhält) nach etwa 2 Stunden Autofahrt im „Shore“ an – im Internet steht man benötigt ca. 50 Minuten vom Flughafen aus. Diese Erfahrung können wir auf keiner der Stecken, die wir zurückgelegt haben, teilen.

Das Personal erwartet uns schon freudestrahlend in der modernen, aber eher traditionellen, Lobby und begrüßt uns mit Blumenketten und einem sehr süßen, aber super erfrischendem, Getränk. Wir konnten kaum austrinken, als wir bereits von der netten Dame mit Hilfe einer Hotelkarte über die Restaurants, Pools und die Bungalows aufgeklärt worden sind.

Begrüßung
Begrüßungsgetränk, erfrischende Handtücher und Blütenketten

Die Gäste des Shore dürfen die gesamte Infrastruktur des „Katathani Beach Resort“ inklusive Pools, Fitnessstudio, Restaurants, Billard etc. mitnutzen – umgekehrt dürfen die Katathani Gäste aber nicht ins Shore. Exklusivität und Ruhe ist somit garantiert. Nach dem wir einen groben Überblick bekommen haben, wurde uns das Zimmer zugeteilt. Die Anlage ist recht klein und daraus resultierend gibt es eher wenige Zimmer, eins mit Meerblick war dabei unseres – dabei hatten wir gar keinen Meerblick gebucht… Vielen Dank hier nochmal an das gesamte Personal und den deutschen Hotelmanager Sven, für das kostenfreie Upgrade in dieses wundervolle Zimmer!

Die Hotelanlage liegt in der Kata Noi Bucht an einem öffentlichen Strand und ist recht romantisch in den Hang eingefügt. In der gesamten Bucht sind nur die beiden Katathani Hotels angesiedelt; in der hinteren Ecke, in den Hang gestaffelt, das „Shore“, recht mittig und weit gefächert liegt das „Katathani Beach Resort“. In der zweiten Ecke, direkt am Anfang der Bucht, befindet sich, ebenfalls auf einem Hang gelegen, ein öffentliches Restaurant. Trotz nur dieser zwei Hotels war der Strand recht voll und auch auf dem Meer tummeln sich immer wieder Boote; ab und an legen die traditionellen Fischerboote auch an um die Gäste ein paar Stunden am Strand relaxen zu lassen. Gerade zu Sonnenuntergang ist die Bucht voller Menschen, was wohl daran liegt, dass dieser vom Strand aus wirklich super toll anzu sehen ist.
Für das ein oder andere Fotos ist diese Fülle an Menschen nicht wirklich cool – in Echt hat es uns während des Aufenthalts aber nicht gekümmert. Man selber ist im Shore so abgeschottet, liegt mit einem leckeren Getränk am Infinitipool und sieht, durch die höhere Lage des Hotels, nur den blauen Pool und das schimmernde Meer. Paradiesisch.

Der Strand war im Januar super sauber, genauso wie das Meer und gerade zur linken, an den Felsen, kann man sehr viele Fische und auch Seesterne finden.

 

Meerblick meets private Pool

Unser Zimmer war grandios. Alles ist sehr gemütlich und leicht dämmrig eingerichtet. Die freistehende Badewanne wird durch Klapptüren vom Schlafzimmer abgetrennt, sodass sie, wenn man möchte, Bad und Schlafzimmer als Raumteiler trennt. In der Wanne war bereits warmes Wasser eingelassen und frische Blütenblätter tummelten sich auf der Wasseroberfläche. Das Bett war super liebevoll hergerichtet – man ging scheinbar davon aus, dass dies unsere Flitterwochen waren (was nicht der Fall war 😀 ). Das Badezimmer ist durch eine Glasfront ohne Beschläge von der eigenen Terrasse und dem privaten Pool getrennt, sodass man den Eindruck hat, man stehe im Freien. Die Dusche ist riesig, ebenerdig und es gab eine große Auswahl an Shampoos und Spülungen sowie Haarkur. Auch Insektenschutzmittel für die Haut war vorhanden und wurden immer wieder aufgefüllt. Hier war ich bereits vollends Begeistert. Nun zu der Sauberkeit; wir haben es im Ausland noch nie so sauber erlebt, wie in diesem Hotel. Alles war wirklich wie geleckt, das Personal war hervorragend und schaffte es immer, das Zimmer genau dann zu reinigen, wenn wir beim Frühstück waren. Vom Bett aus hat man einen grandiosen Blick auf den eigenen Pool und auf das dahinter liegende Meer; sehr privat und durch den üppigen Bewuchs auch nicht einsehbar. Die Aussenliegen, eine Art Himmelbett (auf unserem Zimmer leider ohne Stoff, der traumhaft im Wind weht) waren super bequem und lagen meist im Schatten. Wir hatten das Zimmer 8825, würden aber (so wie wir es erkennen können) beim nächsten Aufenthalt die 8823 oder 8824 versuchen zu buchen, da diese noch einen Ticken genialer liegen.

Die Anlage ist durch die Bauweise am Hang recht hügelig und der Weg zum Zimmer recht steil. Darum wird man im gesamten Resort mit dem Golfcar kutschiert. Wir haben dies nur einmal genutzt, als wir uns zum Abendessen in das Katathani bringen lassen haben. Oft sind wir auf dem Rückweg von den eifrigen Angestellten angesprochen worden, ob wir nicht gefahren werden wollen – für sie war es fast unbegreiflich, dass Gäste lieber Laufen, aber nach dem zweiten Tag haben sie es dann doch akzeptiert und „nur noch“ freundlich gegrüßt, wenn wir schweißtreibend zu unserem Zimmer gekrachselt sind.

Flamingo
with my new best buddy in the private pool – danke Schatz, für dieses tolle Geschenk :*

 

Himmelbett meets Infinitypool

Der Pool liegt auf der untersten Etage des Hotels und mit direktem Anschluss (Treppe) an den Strand. Dort steht auch einer der Wachmänner und achtet darauf, dass niemand unbefugtes Zugang zum Hotel bekommt. Der Pool ist, im Verhältnis zu der Zimmeranzahl, recht groß und es gab immer genügend Liegen, Sonnenschirme, Betten und andere Sitzgelegenheiten. Es war sogar immer noch überall etwas frei. Handtücher so viele man möchte. Kein Kampf um den Liegestuhl, kein lautes Gelabere vom Nachbar, keine fliegenden Händler und auch kein nerviges Personal. Eher im Gegenteil, Diskretion und fast unsichtbares servieren von immer frischem Wasser, eisgekült oder einmal am Tag frische Smoothie’s oder Kokosmilch als Cocktail. Schlicht traumhaft. Gerade der „Luxus“ dass das Wasser inkludiert ist und dazu auch noch unsichtbar und von alleine immer frisch an der eigenen Liege bereit steht, hat uns schlicht umgehauen.

 

Buffet meets à la card

Das Frühstück war für uns wundervoll, die Auswahl groß und sehr schmackhaft, die Lage am Pool mit Blick auf den (dann meist noch komplett leeren) Strand und das helle Meer ist fantastisch. Das Buffet wird direkt an der Poolbar, im Restaurant „The Harbour“, aufgebaut und wird zusätzlich durch wechselnde Speisen in der Karte ergänzt. Am Nachmittag ist für alle Gäste inbegriffen der „Afternoon Tea“, der in unserer Buchung gar nicht erwähnt war und darum für uns total überraschend inkludiert war; Obst, kleine deftige Snacks und eine Auswahl an Dessert, ansehnlich auf einer Etagere angerichtet. Hierbei ist noch zu bemerken, dass zu dem Zeitpunkt alle Getränke mit inkludiert sind; von Kaffeespezialitäten über selbstgemachten Eistees bis hin zu einer normalen Coke. Alles wirklich erstklassig! Im „The Harbour“, exclusive für Shore Gäste, kann man Abends dann ebenfalls wieder direkt am Pool speisen. Das Essen ist genial; internationale und thailändische Spezialitäten. Alles wird immer mit frisch gebackenem Brot und leckeren Dips serviert, die nicht bezahlt werden müssen.

Das Frühstück wird ohne Aufpreis auch auf dem Zimmer serviert, wir haben dies an einem Tag genutzt, als wir früh morgens zum Tauchen aufgebrochen sind. Die Speisen kamen heiß und sehr pünktlich bei uns an. Es war fast etwas viel für uns zwei.

Lokale Restaurants sind nicht mal eben fußläufig erreichbar, da sie zum einen etwas entfernt liegen als auch zum anderen an der Straße kein Gehweg ist. Mit dem Taxi kommt man aber wohl recht schnell dort hin. Wir sind immer nur im Katathani essen gewesen, dort hat man die Wahl zwischen mehreren Restaurants. Preisniveau leicht unter deutschen Preisen, aber doch teuer für Thailand. Aber auch sehr schmackhaft.

im Zimmer
Frühstück auf der privaten Terrasse

 

Fazit:

Das Shore ist eines der Besten Hotels, in denen wir jemals waren und auch wenn uns unsere Reiselust immer an neue Orte treibt; wir werden definitiv wieder kommen! Das Personal ist überaus hilfsbereit, herzlich und zugleich diskret. Großes Lob auch an den Hotelmanager, der uns persönlich begrüßt hat und sich immer Zeit für ein Schwätzchen nimmt. Vom Wachmann über die Zimmermädchen bis hin zum Barchef leben alle den Servicegedanken und das Wohl der Gäste steht im Mittelpunkt. 5 Sterne.

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wie toll der Stoff im Wind weht….

 

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Blick über den Pool…

Komandoo, we are in love!

Panorama

Wir haben uns für diese Insel entschieden, da sie uns anhand der Beschreibungen noch sehr „ursprünglich“ vorkam – mehr als viele andere Inseln. Vor allem wollte ich auf keine Insel, auf der Fahrräder genutzt werden oder gar Elektroautos fahren. Ausschlaggebend waren zudem natürlich auch die guten Bewertungen und nicht zuletzt, dass keine Kleinkinder zugelassen werden und was wir erlebten, war wirklich ein Traum:

Wir hatten eine längere Anreise hinter uns, wir kamen über Dubai, und hatten schon eine 7-tägige Kreuzfahrt hinter uns. Aber schon bei der Ankunft auf Male, fühlten wir uns gut betreut; das warten auf das Wasserflugzeug war durch die eigene Lounge am Flughafen erträglich. Bei kalten Getränken und Erfrischungstüchern konnten wir bereits die Checkliste des Hotels ausfüllen.

Barfussinsel und nur für Erwachsene – einfach herrlich!

Angekommen auf der Insel wurden wir nicht enttäuscht: die Insel hat sich die Ursprünglichkeit im weitesten Sinne erhalten. Mit nur ca. 50 Zimmern, davon 15 Wasserbungalows, und üppiger Vegetation gleicht es dem Paradies. Überall weißer Sandstrand (es gilt das Motto: Wer Schuhe trägt, ist overdressed), der andauernd von eifrigen Mitarbeitern gehakt und von Blättern befreit wird. Der Pool ist super gepflegt und bietet mit 15 Doppelliegen viel Platz, bei uns war niemals alles belegt, obwohl das Hotel ausgebucht war. Alle Mitarbeiter sind super freundlich, man wird andauernd gefragt wie es einem geht und das mit echtem Interesse.

Ehrlichkeit und Freundlichkeit werden hier wirklich groß geschrieben! Sowohl ein im Poolhandtuch vergessenes Handy als auch eine liegengelassen Sonnenbrille wurden uns umgehend zurückgebracht.

traumhaftes Hausriff & kein Jacuzzi 😦 die rosarote Brille lässt grüßen

Wir hatten einen Jacuzzi-Wasserbungalow, da die Strandbungalows (so einen wollte ich auf grund des günstigeren Preises und der kürzeren Wege auf der Insel zuerst buchen) bereits ca. 1 Jahr vor Reiseantritt belegt waren. Und hier begann dann auch die „negativere“ Seite unseres Urlaubs. Der „Jacuzzi“ ist eine Badewanne mit Wirpoolfunktion für eine Person und steht im Badezimmer im Bungalow (also nicht im Freien). Klar, meckern auf hohem Niveau. Ich hatte mich im Internet so in dieses kleine Paradies verliebt, dass ich beim buchen wohl echt die rosarote Brille auf gehabt habe und habe darum nicht genau genug gelesen, was der Jacuzzi so ist. Mein Männe war echt enttäuscht und ich war enttäuscht, dass er enttäuscht war 😀
Wir hatten den Bungalow Eagle Ray 4, mit Blick auf die Einheimische Insel. Im Internet stand, dass das stören würde – uns hat es aber nie gestört und Abends wurde man mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt. Auch das Schnorcheln direkt ab dem Zimmer hat uns sooo gut gefallen! Das Wasser ist glasklar und das Hausriff der Wahnsinn. Wir haben in erster Linie unsere Zeit mit Schnorchel verbracht. Das Riff umgibt mehr oder weniger die ganze Insel und beheimatet eine grosse Vielfalt an Meeresbewohnern. Die Schildkröten, welche wir sahen, waren schon fast zutraulich und liessen sich durch unsere Anwesenheit nicht wirklich stören. Wir haben bei einer Woche Aufenthalt täglich Haie gesehen, mehrmals Schildkröten und Rochen, einmal sogar einen Oktopus und immer wieder Moränen. Ganz zu schweigen von den ganzen Fischen. Es hat uns so, so gut gefallen, dass wir Zuhause direkt einen Tauchkurs belegt haben.

Die Zimmer sind sehr groß und auch Liebevoll eingerichtet, indirektes Licht, ein Deutsches Fernsehprogramm, Musik Anlage, Internet auf dem Zimmer und auch das Bad war so ganz toll. Moderne Aufsatzwaschbecken (2 Stück), Toilette einzeln, die Badewanne und eine offene Dusche. Hier lässt es sich aushalten!

Nun will ich Euch aber auch das Negative am Zimmer nicht vorenthalten; Was uns als Sonnenanbeter am meisten gestört hat; man konnte sich auf dem Zimmer nicht vernünftig sonnen! Die Liege draußen, eine Art „Bett“ aus fester Holzkonstruktion mit Matratze lag immer im Schatten und konnte nicht verschoben werden. Die variable Liege konnte nur rückenliegend benutzt werden, da sie vorgeformt war und so konnte man also nie auf dem Bauch liegen und das werte Hinterteil sonnen (das Foto zeigt eine Sonnenliege in einem Bungalow, der scheinbar Möbeltechnisch schon einmal überholt worden ist und nicht die Holzliege aus unserem Bungalow). Nun denkt Ihr: man Madame hat gut meckern, soll sie doch an den Strand gehen und ruhig sein 😉 Gerne hätten wir mal am Strand gelegen, aber das geht nicht, weil die Liegen fest den Strandbungalows zugeordnet sind und nicht von uns benutzt werden durften. An der Strandbar gab es noch 3 Liegen, die waren aber zu unserer Zeit immer belegt (das Hotel war quasi ausgebucht). Am Pool war immer was frei und der Service auch super, aber man hatte als Bewohner des Wasserbungalow wirklich nur die Wahl zwischen Pool oder Schatten auf der eigenen Terrasse.

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Pool – fast immer Menschenleer

Die Minibar auf dem Zimmer wird jeden Tag aufgefüllt. Uns hat das gereicht und auch das Auffüllen hat sehr gut geklappt. Bei den Getränken nun aber auch schon der zweite große Haken: es ist nicht gestattet Getränke aus dem „All In Programm“ mit ins Zimmer zu nehmen. Einmal haben wir zu zweit jeder einen alkoholfreien Cocktail bestellt an der Strandbar. Haben da dann aber keinen Platz gefunden, da alle Stühle und auch die Liegen voll waren. Daraufhin haben wir uns dann kurz an den Strand gesetzt und dann nach ca. ½ Cocktail überlegt, ins Zimmer und auf unsere tolle Terrasse zu gehen. Der Barkeeper kam uns dann hinterher gerannt, und hat gesagt, wir müssen die beiden halbvollen Gläser hier im stehen trinken oder stehen lassen. In unseren Augen ein absolutes „no go“. Dass man nicht pro Person 2 oder gar 3 Getränke mitnimmt ist vollkommen gerechtfertigt, aber so Kleinigkeiten müssen einfach drin sein, bei dem Preis, den man zahlt!

Cocktails Strandbar
Inkludierte Cocktails an der Strandbar

Gut, besser, Komandoo!

Es gibt keine Worte die annähernd den Service beschreiben könnten, denn wir erlebt haben. Es wahr schlichtweg: unglaublich. Ich finde wirklich keine Worte: der Service ist der absolute Wahnsinn und vielleicht das Beste an der ganzen Insel. Das kann man einfach nicht anders sagen. Alle super lieb, nett, aufmerksam, ehrlich (Handy und Brille) und super bemüht, einem einen tollen Urlaub zu bescheren !
Nun zum Gaumenschmaus: wirklich exzellentes Essen; „kleine“ Auswahl aber dafür täglich (Mittags & Abends) wechselnd. Das Buffet ist in 3 Teile geteilt.

Teil 1 hat Suppe (mal vegetarisch, mal Fisch, mal Fleisch), frisches Brot (unglaublich lecker!) und Brötchen sowie mehrere Schüsseln mit Rohostsalaten, die man frei mischen kann, und 3-4 angemacht Salate (hier mindestens einer immer vegetarisch).

Teil 2 des Buffet ist die Livekoch-Station. Hier stehen immer Gemüse und eine Kartoffelspeise sowie 3 Gerichte, die Live gemacht werden (wechselnd Fisch, Fleisch, Pizza, Nudeln, Quesadillas, Sushi, Strudel).

Die 3. Station hat immer Reis mit 3 „Curry“ (1 veg, 1 Fisch, 1 Fleisch) und frisches Obst und kleine Törtchen oder Nachspeisen. Es war nie ein Gedränge am Buffet, man hat immer ein wunderbares Tischchen bekommen und das Servicepersonal ist unschlagbar in seiner ganzen Art. Warum so viele Menschen diese Insel schon mehrfach besucht haben, verstehen wir jetzt zu 100%.

Auch möchte ich hier noch unseren persönlichen Kellner Nahit loben, der nach nicht mal 2 Tagen genau wusste, was wir trinken und dies immer wieder unaufgefordert nachgebracht hat. Als zweites war der Koch Seimon echt lustig, super bemüht mit den Gästen zu scherzen und allen einen tollen Urlaub zu bescheren. Aber auch alle anderen waren sehr, sehr freundlich.

Gefühlt hatten wir auf der Rückreise Übergewicht: und zwar wir und nicht die Koffer 😉

Abendessen
Abendessen direkt am Meer


Fazit:

Die Insel ist ein Paradies, welches man gesehen haben „muss“, das Riff ist traumhaft, der Service nahezu perfekt – hier stimmt eigentlich alles. Es ist auch klar, dass die Malediven durch die Anlieferung von Lebensmitteln und Wasser teurer sein müssen, als andere Länder. Wir waren das erste Mal auf Komandoo und haben uns gleich verliebt. Auch das Riff ist trotz Korallenbleiche noch sehr gut zu beschnorcheln, der Fischreichtum ist beeindruckend. Alles in allem war es einfach traumhaft! Wir haben jede Sekunde genossen und werden sicher wieder kommen (dann mit Tauchschein 😉 )!